Kommentar zur Sportlerwahl: Wintersport vergessen?

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Am Sonntag wurde Robert Harting zum drittenmal in Folge zum Sportler des Jahres gewählt. Über die umstrittene Wahl lesen Sie einen Kommentar unseres Sportredakteurs Gerd Brehm

Man kann der Meinung sein, dass die Wahl zum „Sportler des Jahres“ eine überflüssige Veranstaltung ist, bei der so getan wird, als könnte man Äpfel mit Birnen vergleichen. Journalisten, die so denken, sind jedoch gut beraten, wenn sie bei der Wahl einfach nicht mitmachen.

Wer sich jedoch dafür entscheidet, den Stimmzettel auszufüllen, der sollte sich auch die Mühe machen, nochmal in Ruhe über die Ereignisse des Jahres nachzudenken. Wer das getan hat, muss Maria Höfl-Riesch recht geben, die kritisiert, dass die männlichen Wintersportler zu wenig Beachtung gefunden haben.

Dass Robert Harting seine erneute Wahl zum „Sportler des Jahres“ selbst peinlich findet, ist wie eine Ohrfeige für die Journalisten. Und es ist auch nicht einzusehen, dass Wintersportler offenbar schon deshalb schlechtere Karten haben, weil ihre Großereignisse länger zurückliegen. Es ist zu vermuten, dass sich so mancher Kollege nicht mehr an die Olympischen Spiele in Sotschi erinnern konnte.

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