Strafe nach Rammstoß zu milde?

Kritik an Vettel wächst: "Im Fußball wäre es Rot gewesen"

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Sebastian Vettel steht in der Kritik.

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel gerät immer mehr ins Abseits, die Kritk an seiner Person wächst. Ein Ex-Fahrer äußert sich klar.

Salzburg - Die Kritik an dem viermaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel nach dessen Rammstoß gegen Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton in Baku wächst. "Im Fußball wäre es eine rote Karte gewesen, und die hätte man hier auch zeigen können", sagte der frühere Formel-1-Fahrer Christian Klien in der Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7" bei ServusTV. Vettel seien einfach "die Sicherungen durchgebrannt".

Hamilton sei außerdem nicht auf die Bremse gestiegen, sondern "nur nach der Kurve nicht aufs Gas, um einen Abstand zum Safety Car zu schaffen", sagte Klien: "Natürlich war es eine Provokation, aber auch ein Taktikspiel." In jedem Fall sei die Zehn-Sekunden-Strafe gegen Vettel viel zu milde gewesen.

Vettel darf sich beim nächsten Formel-1-Rennen am 9. Juli in Österreich keine weitere Strafe einfangen, ansonsten droht ihm eine Sperre von einem Rennen.

SID/dpa

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