KSG wird auf heimischen Bahnen nur Dritte

Zweitliga-Meisterrunde: Kasseler Kegler verpatzen den Auftakt

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Weit von seiner Top-form entfernt: Kassels Frank Weitzel (vorn, hier beim Einwerfen vor dem ersten Block). 

Kassel – Der Traum von einem Medaillenrang ist für die Sportkegler der KSG Kassel bereits nach dem Auftakt der Meisterrunde praktisch ausgeträumt.

Das Team um Kapitän Uwe Schlitzberger belegte auf den Bahnen im Kegelzentrum Auepark mit 4772 Holz nur den dritten Rang hinter Rösrath (4845) und Aufstiegsfavorit Gelsenkirchen (4837). Vierter wurde Langenfeld/Paffrath (4573).

„Das war unser schlechtestes Saisonergebnis“, ärgerte sich Schlitzberger über den Auftritt des Zweitligisten, „schon eine normale Leistung hätte für den Tagessieg gereicht.“ Doch davon waren die Kasseler weit entfernt.

Der vermeintliche KSG-Topmann Frank Weitzel (789) konnte dem Auftritt der Gastgeber ebenso wenig den Stempel aufdrücken wie Manfred Pagel (801) und Manfred Rhode (796). So gerieten die Nordhessen früh ins Hintertreffen. Es passte ins Bild, dass Stefan Knierim nach respektablem Beginn komplett den Faden verlor und durch Walter Ullrich ersetzt werden musste. Der Altmeister rettete für die KSG immerhin noch 792 Holz.

Dabei hatten die Kasseler zuvor nach Schlitzbergers 832 Zählern neue Hoffnung geschöpft. Doch anstatt die Aufholjagd zu krönen, gab es noch ein ernüchterndes Ende. Dirk Westmeier blieb vor 70 Zuschauern mit 762 Holz weiter hinter den Erwartungen zurück.

Da sich die Kasseler Kegler erst am letzten Hauptrundenspieltag überraschend einen Platz in der Aufstiegsrunde gesichert hatten, war der Fehlstart zu verschmerzen. Dennoch erklärte Schlitzberger: „Ich bin mächtig angefressen.“ Am kommenden Wochenende geht die Serie in Rösrath und Langenfeld weiter. 

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