12 500 Zuschauer in Essen

Auffälligkeiten der Regionalligen Südwest und West: Proschwitz trifft weiter, Steinbach siegt weiter

José-Enrique Rios Alonso (links) und Hüseyin Bulut.
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Vor einer starken Kulisse: José-Enrique Rios Alonso von Essen (links) und Hüseyin Bulut von Oberhausen.

Der KSV Hessen Kassel hatte am vergangenen Wochenende spielfrei. Doch andernorts ruhte der Ball in den Fußball-Regionalligen nicht. Wir haben Auffälligkeiten aus den Staffeln Südwest und West gesammelt.

Das Derby

Etwas mehr als zehn Kilometer Luftlinie liegen zwischen Essen und Oberhausen. Die beiden Traditionsklubs sind mittlerweile in der Regionalliga West zu finden, am Wochenende gab es das Derby in Essen, dem Ersten, gegen den Zweiten Oberhausen. Zwei Punkte trennten beide Teams – vor und nach dem Duell. Denn die Partie endete 1:1 – womit vor allem die Oberhausener zufrieden waren, die zwar auf Rang drei abrutschten, aber weiter oben mitmischen. Auf den Tribünen verfolgten 12 500 Zuschauer das Spiel – eine beeindruckende Kulisse für die vierte Liga. In Wolfsburg drei Klassen höher waren am Samstag 12 845.

Der Torjäger

Nick Proschwitz ist zwar schon 34 Jahre alt – er trifft aber wie am Fließband. Der Angreifer kam im Sommer von Eintracht Braunschweig zur Reserve der TSG Hoffenheim in die Südwest-Gruppe. Nach neun Spielen hat er nun bereits zwölf Tore auf dem Konto. Eins erzielte er vergangene Woche beim 2:0-Sieg gegen den KSV, weitere drei Treffer nun am Samstag beim 5:2-Erfolg gegen Walldorf, dem kommenden Gegner der Löwen. Nur gegen Offenbach und Ulm blieb Proschwitz ohne Erfolgserlebnis. Nebenbei: Nur dreimal hatte Proschwitz nach einer kompletten Saison mehr als zwölf Treffer auf dem Konto: 2019 für Meppen in der dritten Liga (14), 2012 für Paderborn in der zweiten Liga (17) und 2010 für den FC Vaduz in der zweiten Liga der Schweiz (23).

Die Serie

Der TSV Steinbach hat einen großen Umbruch hinter sich und startete ziemlich bescheiden in die neue Runde der Regionalliga Südwest. Nach dem 1:1 zum Auftakt beim KSV Hessen gab es ein weiteres Remis und eine Niederlage. Die folgenden sieben Partien gewannen die Mittelhessen aber allesamt, zuletzt 3:0 gegen Großaspach, und kletterten auf Rang zwei.

Der Ex-Kasseler

Adrian Bravo Sanchez wechselte im Sommer vom KSV zum SV Rödinghausen in die West-Staffel. Der Start in die Saison misslang mit vier Niederlagen komplett. Zuletzt gab es aber vier Siege aus fünf Spielen. Bravo Sanchez stand beim 1:0-Sieg gegen Wiedenbrück in der Startelf. (Maximilian Bülau)

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