Bravo Sanchez und Schmeer treffen 

2:0 – KSV gewinnt letzten Test gegen CSC 03

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Zwei Sechser im Laufduell: KSV-Kapitän Frederic Brill und Moritz Murawski vom CSC 03 trafen im Kampf um die Vorherrschaft im Mittelfeld häufig aufeinander.

2:0 (0:0) hat Fußball-Hessenligist KSV Hessen Kassel im letzten Vorbereitungsspiel den Verbandsligisten CSC 03 Kassel geschlagen. 

Es war ein Test, der beiden Trainern Aufschlüsse lieferte – sowohl Tobias Cramer vom KSV, der am Samstag gegen Neu-Isenburg in die restlichen Punktspiele geht, als auch Lothar Alexi, dessen Rothosen erst am Wochenende darauf in Dörnberg die erste Verbandsligapartie bestreiten.

Wie üblich bei solchen Gelegenheiten wurde fleißig gewechselt – mit unterschiedlichen Vorzeichen. Die gastgebenden Löwen liefen mit einer größeren Zahl von Spielern auf, die am Samstag nicht unbedingt in der Startelf zu erwarten sind – wie der überzeugende und 90 Minuten auf dem Platz stehende A-Jugendliche Marius Rohde. Cramer brachte fünf etablierte Kräfte erst nach dem Wechsel. Anders die 03er. Sie starteten mit der vermeintlich stärksten Elf und brachten die zweite Garde in der zweiten Hälfte.

In den ersten 45 Minuten sahen knapp 100 Zuschauer eine meist hektische Partie mit leichten Vorteilen für den KSV. Noch besser setzten sich die Löwen im zweiten Durchgang in Szene. Nachdem zunächst Jaroslaw Matys für den CSC 03 an KSV-Schlussmann Niklas Neumann gescheitert war, hatte kurz darauf Adrian Bravo Sanchez freie Bahn und traf zum 1:0 ins lange Eck (49.). In der 67. Minute brachte Cramer mit Sebastian Schmeer, Marco Dawid und Mahir Saglik geballte Offensivkraft. Schloss Schmeer zunächst noch schwach ab, machte er es kurz darauf besser und erzielte den 2:0-Endstand (74.).

Bei den wieder im 4-2-3-1 spielenden Löwen wurde der genesene Nael Najjar geschont. Ob die ausgefallenen Sergej Evljushkin und Ingmar Merle gegen Neu-Isenburg dabei sein können, ist mehr als fraglich.

„Es war wichtig, dass wir zu Null gespielt und kaum etwas zugelassen haben. Außerdem haben wir Standards besser verteidigt als zuletzt“, sagte Tobias Cramer und freute sich, „dass wir uns heute und vorher gegen Göttingen gegen zwei robuste, eklige Widersacher körperlich behauptet haben“.

Zufrieden zeigte sich auch Lothar Alexi. „Wir waren, obwohl wieder Jan Iksal und Tim Metzner fehlten, sattelfester in der Defensive als in vorherigen Tests und haben den Gegner kaum über die Außenbahnen kommen lassen“, sagte er.

KSV Hessen: Neumann - Brandner (46. Schwechel), Allmeroth, Häuser), Ziegler - Rohde, Brill (46. Bravo Sanchez) - Voss (67. Saglik), Kodra, Mitrou - Mogge (67. Dawid)

CSC 03: Rudolph (46. Bartuli) - Simoneit, Pavic, Steinhauer, Azizi (78. Mewes) - Murawski, Kühne (63. Werner) - Kouay (78. Jablonski), Käthner (75. Probst), Matys (78. Miftari) - Del Colle (56. Reuter)

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