Samstag kommt Steinbach

KSV-Innenverteidiger Albrecht steht vor Rückkehr ins Team

Guter Dinge: Lucas Albrecht (links, hier mit Sebastian Schmeer) ist voraussichtlich am Samstag dabei. Foto: Hedler

Kassel. Für den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen war der August ein guter Monat: zehn Tore geschossen, sieben Zähler geholt und damit bereits die Hypothek von minus neun Punkten abgetragen. Für Lucas Albrecht lief es in diesem Zeitraum überhaupt nicht nach Wunsch.

Ganze 29 Minuten stand der KSV-Verteidiger in diesem Monat auf dem Platz, dann zog er sich beim 1:3 im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Saarbrücken eine Zerrung des Außenbandes zu – und fiel aus.

Nun starten die Löwen mit einem Heimspiel am Samstag ab 14 Uhr im Auestadion gegen den TSV Steinbach in den September. Und vielleicht kann dann auch der 26-jährige Albrecht wieder seinem Team helfen. „Ich mag es überhaupt nicht, von der Bank ein Spiel unserer Mannschaft anschauen zu müssen“, sagt der Defensivmann, „ich bin ja mit nach Offenbach gefahren. Das war echt schwierig.“ Albrecht ist lieber mittendrin im Geschehen.

Dienstag kehrte er ins Mannschaftstraining zurück. Am eigentlich freien Mittwoch legte Albrecht mit Physiotherapeut Tobias Bredow eine Extraschicht ein: „Ich bin im Knie noch nicht beschwerdefrei, aber vom Kopf her bin ich bereit. Ich weiß ja, dass nichts mehr kaputt gehen kann.“

Ob er gegen Steinbach zum Einsatz kommen kann, wird sich nach der Übungseinheit am Freitag entscheiden. „Wenn wir 1:0 gewinnen, reicht es mir, wenn ich erst in der 93. Minute eingewechselt werde“, erklärt Albrecht.

Trainer Tobias Cramer hätte nichts gegen eine weitere Option, sieht sein Team aber ohnehin gut aufgestellt. So hat er für den Sturm einige Möglichkeiten: Cramer kann Sebastian Schmeer aufbieten oder sich für eine Doppelspitze mit Sebastian Szimayer entschließen. Und wenn der Coach den Druck noch erhöhen will, schickt er Marco Dawid auf den Rasen. Der 23-Jährige gefiel zuletzt in der Rolle des Jokers und traf zum 3:1 in Hoffenheim. „Steinbach hat fußballerisch viel Qualität. Wir haben aber auch einen guten Schritt gemacht. Es wird ein interessantes Spiel“, ist Cramer überzeugt.

Vergangenen Samstag nahm er die Steinbacher genau unter die Lupe, als diese auf eigenem Platz gegen den SSV Ulm 3:2 gewannen. Der Besuch dieser Partie machte insofern besonders Sinn, als die Kasseler in einer Woche nach Ulm reisen müssen. Und: Cramer will bestens vorbereitet sein auf die kommenden Aufgaben. Zwar liegt seine Elf nicht mehr an letzter Position. „Wir haben aber noch nichts erreicht“, stellt der Trainer klar und hofft nach zwei Siegen zuletzt, mit seinem Team den positiven Trend fortzusetzen. Am 10. September wird Cramer 43 Jahre alt. Einen speziellen Punkte-Wunsch hat er für diesen Monat macht: „Ich wünsche mir nur, dass meine Spieler gesund bleiben.“

Von Björn Mahr

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