Weil zwei Teams noch nicht trainieren, müssen die Löwen warten

Wann spielt der KSV Hessen wieder? Anfang Dezember ist vom Tisch

Spieler und Trainer des KSV Hessen Kassel auf dem Trainingsplatz.
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Da müssen sie erst mal bleiben: Spieler und Trainer des KSV Hessen auf dem Kasseler Trainingsplatz.

Von den drei Szenarien, die bei einer Videokonferenz am vergangenen Freitag besprochen wurden, ist eins bereits raus: Der Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel wird – wenn überhaupt noch in diesem Jahr – frühestens Mitte Dezember wieder Punktspiele bestreiten.

Kassel – Das bestätigte Felix Wiedemann, stellvertretender Geschäftsführer der Südwest-Staffel. Besprochen wurde in der Videokonferenz, an der die 22 Klubs sowie die Gesellschafter teilnahmen, dass der Spielbetrieb entweder Anfang Dezember, Mitte Dezember oder Mitte Januar wieder aufgenommen werden könnte.

Voraussetzung für diese Szenarien ist jeweils eine zweiwöchige Vorbereitungsphase für jeden einzelnen Klub. Nachdem in der Ansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag aber nicht von einem Ende des Teil-Lockdowns am 30. November die Rede war, eher von einer Verschärfung der Einschränkungen, war die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr in den Spielbetrieb gesunken.

Nun ist ein Start Anfang Dezember vom Tisch, weil – wie Wiedemann bestätigte – zwei Teams aus Rheinland-Pfalz noch nicht wieder trainieren: Rot-Weiss Koblenz und Schott Mainz. Pirmasens und Mainz 05 II sind dagegen mit Sondergenehmigung jeweils wieder gemeinsam auf dem Feld, dürfen aber keine Spiele austragen.

Wiedemann hofft nun darauf, dass in der kommenden Woche endlich mehr Klarheit herrschen wird, wenn die Bundeskanzlerin und die Länderchefs über eine Fortsetzung des Lockdowns entscheiden. „Dann erst kann man wohl verbindlich sagen, was gehen wird und was nicht“, sagt er. Die Tendenz geht eher zu einem Neustart Mitte Januar.

Tobias Damm, Trainer des KSV Hessen, hat die Hoffnung auf zumindest drei Spiele im Dezember noch nicht aufgegeben – natürlich nur, wenn die Gegebenheiten es auch zulassen würden. Trainiert wird bei den Kasseler Löwen trotzdem, in der vergangenen Woche dreimal, in dieser viermal. „So lange nicht offiziell ist, dass es erst mal nicht weitergeht, trainieren wir“, sagt Damm. „Wir nutzen die Zeit, um taktische Dinge zu verbessern. Und wollen körperlich natürlich gut dabei bleiben.“ Mehr ist derzeit eben auch nicht möglich. (Maximilian Bülau)

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