Weiland wird 70: Ex-Fußballer hatte 250 Einsätze für den KSV Hessen

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Klaus Weiland

Kassel. Ein ehemaliger Mitspieler formulierte die Aktivitäten des Klaus Weiland auf dem Fußballplatz einmal so: „Der Klaus spulte noch ein zusätzliches Laufpensum herunter, wenn wir anderen schon längst unter der Dusche standen.“

Klaus Weiland, der Donnerstag 70 Jahre alt wird, galt schlechthin als die Arbeitsbiene des Regionalligisten KSV Hessen. Mit einer wahren Pferdelunge ausgestattet, trug hauptsächlich er mit dazu bei, dass die Löwen vor allem im Mittelfeld meist tonangebend waren.

Klaus Weiland streifte von 1967 bis 1975 genau 250 Mal das KSV-Trikot über. Er gehört somit zu den zehn Vertragsspielern, die mindestens diese stolze Zahl vorweisen können. Spitze in dieser Hinsicht ist der inzwischen verstorbene Nationalspieler Gala Metzner mit 365 Einsätzen.

Immer mittendrin: Klaus Weiland (vorn) bei einem Spiel im Kasseler Auestadion. Foto: Archiv/nh

Heute ist das ehemalige Konditionswunder Klaus Weiland in seinem Bewegungsdrang stark eingeschränkt. Morbus Bechterew, eine entzündlich-rheumatische Erkrankung, macht ihm stark zu schaffen. Außerdem setzten ihm die Ärzte 2000 und 2014 neue Hüftgelenke ein. „Dennoch versuche ich, so gut es geht, mich zu bewegen. Vor allem macht mir die Arbeit in meinem Garten Spaß. Im Frühjahr möchte ich mich mal wieder aufs Fahrrad setzen“, blickt der Jubilar optimistisch voraus.

Klaus Weiland, der vom FV Bebra ins Auestadion wechselte, spielte nach seiner Kasseler Zeit wieder in seinem Heimatverein, ehe er im hohen Fußballalter von 48 Jahren beim damaligen Landesligisten die Stiefel an den Nagel hängte. Sohn Timo, heute 40, trat in seine Fußstapfen und spielte im der Bebraer Schülerteam u. a. zusammen mit Kujtim Mustafi, dem Vater von Weltmeister Shkodran Mustafi.

Den Geburtstag feiert der dreifache Großvater Klaus Weiland, seit 1972 mit seiner Ursula verheiratet, heute in seinem Eigenheim im Freundeskreis. Fürs Wochenende haben sich die Familien seiner Söhne Timo und Lars angesagt.

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