Zweitligadebüt 1989 endete mit schwerer Verletzung

Er war auch mal ein Löwe: Conrad trifft mit dem FSV auf den KSV Hessen

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Seit dieser Saison beim FSV Frankfurt als Trainer: Alexander Conrad. 

Kassel. Um die sportlich schwierige Situation des FSV Frankfurt zu erfassen, reicht ein Blick auf die Tabelle der Fußball-Regionalliga Südwest.

Die Bornheimer haben vor dem Heimspiel am Samstag ab 13 Uhr gegen den KSV Hessen nur drei Punkte mehr als Schlusslicht Röchling Völklingen - und, was die Probleme noch deutlicher macht, erst zehn Tore geschossen. Keine Mannschaft in dieser Staffel traf bislang seltener.

Hinweis: Die HNA überträgt die Partie FSV - KSV ab 13 Uhr im Ticker

Vergessen sind die Zeiten, als Spieler wie Vincenzo Grifo, Matthew Leckie, beide mittlerweile in der 1. Bundesliga, sowie der frühere Karlsruher Edmond Kapllani den Angriff der Frankfurter in der 2. Bundesliga belebten. Gerade einmal drei Jahre ist dies her. Das einzige, was ein wenig an großen Fußball erinnert, ist Trainer Alexander Conrad. Der war mal Profi bei der Frankfurter Eintracht und Borussia Dortmund.

Auch ein Spiel bei den Kasseler Löwen kann Conrad in seiner Karriere als Aktiver vorweisen. Im Dezember 1989 erlitt der Defensivmann im Zweitliga-Heimspiel des KSV gegen Darmstadt 98 (0:0) einen Schien- und Wadenbeinbruch.

Damit die Bornheimer nun mehr Gefahr versprühen, nahmen sie in der vergangenen Woche einen slowenischen Stürmer unter Vertrag. Vito Plut, 29 Jahre, war schon mal für NK Maribor am Ball. Später trug er das Trikot des 1. FC Saarbrücken. Bis zu diesem Sommer ging er für den FC Birkirkara auf Torejagd. Der maltesische Klub nahm bereits an der Europa-League-Qualifikation teil. „Es war mir klar, dass der FSV personell noch einmal nachlegen wird. Aber wichtig, dass wir auf uns gucken“, sagt Kassels Coach Tobias Cramer.

Plut soll den bisher viermal erfolgreichen Leon Bell Bell unterstützen. Der 21-Jährige, der zuvor beim 1. FC Kaiserslautern tätig war, konnte die Offensivprobleme des FSV aber nicht lösen.

Vor dem Anpfiff

Anpfiff: Samstag, 13 Uhr,Volksbankstadion Frankfurt

Die Lage: Der Tabellen-15. aus Frankfurt erwartet den 17. aus Kassel - ein wichtiges Spiel für beide Klubs. Die Löwen reisen nach dem Sieg nach Elfmeterschießen im Pokal in Stadtallendorf mit einigem Selbstvertrauen an den Bornheimer Hand. „Wir haben gegen einen starken Gegner über 120 Minuten alles gegeben. Diesen sportlichen und mentalen Erfolg nehmen wir mit nach Frankfurt“, erklärt KSVC-Coach Tobias Cramer zuversichtlich.

Die personelle Situation: Genauso wie in Stadtallendorf fallen Sebastian Szimayer, Sascha Korb und Ingmar Merle aus. Für den gesperrten Laurin Vogt (Reservespiel) rückt David Lensch in den Kader.

So könnte der KSV heute spielen: Hartmann - Schmik, Albrecht, Künzel, Rakk - Brill - Schwechel, Bravo Sanchez, Evljuskin, Dawid - Schmeer.

Schiedsrichter: Nicolas Winter (25) aus Freckenfeld leitet die Partie. 

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