Auffälligkeiten der Regionalligen: Dominierende Spitzenreiter und Sieglose

Hat in Gladbach einen Lauf: Ex-Löwe Mike Feigenspan. Foto: dpa

Kassel. Zwei Drittel der Hinrunde sind absolviert in den Fußball-Regionalligen. Tendenzen sind zu erkennen – nicht nur in der Südwest-Gruppe, wo der KSV Hessen Kassel nach dem 2:1-Sieg in Koblenz auf Platz 13 geklettert ist.

Die Auffälligkeiten der Regionalligen:

EIN TRIO KLAR VORN 

Während im Südwesten das saarländische Spitzenduo Saarbrücken und Elversberg derzeit nur zwei Zähler getrennt ist, hat sich in drei Gruppen ein Favorit bereits klar hervorgetan. Im Norden führt der SV Meppen mit sechs Punkten Vorsprung die Tabelle an, im Nordosten liegt Jena mit dem Ex-Löwen Raphael Koczor im Tor nach nur neun Spieltagen bereits acht Zähler vor RB Leipzig II. Und in Bayern, da ist die Spielvereinigung Unterhaching sogar schon unglaubliche 14 Zähler davongezogen, sie führt vor einem Trio der Zweitvertretungen von Bayern, 1860 und Nürnberg. Bleibt der Westen, wo Gladbach II an der Tabellenspitze steht. Viktoria Köln folgt nur drei Punkte dahinter, hat aber bereits zwei Spiele mehr bestritten.

EIN STÜRMER IN FAHRT 

Wo wir gerade in Mönchengladbach sind: Maßgeblichen Anteil am Erfolg hat ein Spieler, der im Sommer aus Kassel an den Niederrhein gewechselt ist: Stürmer Mike Feigenspan ist mit neun Treffern erfolgreichster Schütze im Team von Trainer Arie van Lent, liegt in der Torschützenliste der Westgruppe auf Platz drei. So könnte der 21-Jährige sich nach und nach auch für die Profimannschaft in der Bundesliga interessant machen. Trainer André Schubert hat Feigenspan ohnehin bereits in Kassel gefördert. Apropos Bundesliga: Der zuletzt verletzte Ex-Löwe Benjamin Trümner vom FSV Mainz hat jetzt in einem Testspiel auf sich aufmerksam gemacht. Trainer Martin Schmidt war voll des Lobes über den Neukirchner, der für Mainz II in Liga drei noch nicht zum Einsatz gekommen ist.

EIN TRAINER ATMET DURCH

Nicht so gut läuft die Saison bisher für Uwe Wolf und Burghausen. Der frühere Kasseler Trainer hat nach einer starken letzten Saison einen Stotterstart hingelegt. Immerhin: Am Wochenende gelang mit dem 3:1 in Bayreuth der zweite Auswärtssieg und damit der Sprung auf Platz elf. Wolf ist vor allem mit seiner Defensive unzufrieden. „23 Gegentore in dreizehn Spielen sind viel zu viel.“.

EIN QUARTETT OHNE SIEG

Vier Mannschaften sind in den Regionalligen noch ohne Sieg, drei davon kommen aus dem Nordosten: Luckenwalde, Meuselwitz und Neustrelitz. Ansonsten wartet noch der West-Regionalligist Sprockhövel auf den ersten Dreier. Immerhin stehen vier Unentschieden zu Buche.

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