Aufstellung nehmen für die neue Saison

KSV Hessen Kassel startet am Samstag gegen den TSV Steinbach

Spieler des KSV Hessen Kassel Mannschaftsbild
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Hier suchen sie noch die richtige Aufstellung: Am Samstag beim ersten Ligaspiel gegen Steinbach werden aber alle Spieler des KSV Hessen Kassel wissen, wo ihre Position ist.

Es geht endlich wieder los. Und es wird endlich wieder – wenn auch unter Corona-Auflagen – fast so sein wie früher. Der KSV Hessen Kassel nimmt Aufstellung für die neue Saison.

Kassel – Bis zu 4000 Zuschauer können dabei sein, wenn die Löwen am Samstag im Auestadion (14 Uhr) gegen den TSV Steinbach Haiger in die Fußball-Regionalliga Südwest starten. Zusammen mit Trainer Tobias Damm blicken wir auf die Ausgangslage – und ein wenig auch auf die Aufstellung:

Die Vorbereitung: „Mehr als positiv“, sagt Damm. Und meint damit mehr noch als die Testspiele den Auftritt seiner neuformierten Mannschaft im Training. Sehr engagiert, konzentriert und beherzt war die Arbeit. „Das müssen wir jetzt auf die Spiele übertragen“, fordert der Trainer, der aber auch eine Mahnung parat hat: „Beim letzten Test in Wiedenbrück war die Mannschaft in den ersten 30 Minuten überhaupt nicht da. Das darf gegen eine Spitzenmannschaft wie Steinbach am Samstag nicht passieren.“

Das System: Neue Saison, neues Spielsystem. Die Löwen 2021/22 werden, so ist zumindest der Plan, bevorzugt im 4-3-3 auftreten, das je nach Gegner auch zum 4-2-3-1 mit zwei Sechsern werden kann. Im Vorjahr hatte Damm seine Elf häufig im 4-1-4-1 mit Kapitän Frederic Brill als einzigem Sechser spielen lassen. „Das hat natürlich viel mit den anderen Spielertypen zu tun, die wir nun haben“, sagt Damm. Aber auch: „Wir wollen etwas tiefer stehen, mehr Wert auf Stabilität legen. Wir haben in der letzten Saison zu viele Gegentore kassiert.“ 71 waren es in 42 Spielen. Zum System gehören drei Mittelfeldspieler, die viel Defensivarbeit leisten müssen, aber auch zwei Außenverteidiger, die sich häufig ins Offensivspiel einschalten sollen. Was in den Tests noch nicht so klappte, war das Umschalten in die Offensive. „Da müssen wir noch die Balance finden“, sagt Damm.

Der Kader: Am Ende der letzten Saison sorgte der starke Umbruch beim Personal für einige Unruhe. Nicht zuletzt auch beim Trainer, der einige warnende Worte sprechen musste. Dann aber nahm die Gestaltung des Kaders Fahrt auf. Mittlerweile sagt auch Damm: „Ich bin sehr zufrieden. Das sind gute und überlegte Transfers, die hier getätigt wurden.“ Allerdings ist das Team zum Start etwas ausgedünnt. Neben den Dauerverletzten Kevin Nennhuber, Tim Brandner, Marco Dawid und Leonardo Zornio wird Paul Stegmann wegen eines angebrochenen Zehs fehlen. Ingmar Merle konnte wegen Fußproblemen kaum spielen, sitzt aber vermutlich ebenso auf der Bank wie Neuzugang Daniele Vesco. Der Schweizer hat bisher nur eine Trainingseinheit absolviert.

Die Aufstellung: Da lässt sich Damm natürlich nicht in die Karten schauen, verrät nur, dass Nicolas Gröteke im Tor steht. Wir tippen nach den Eindrücken der Testspiele auf diese Formation:

Die mögliche Aufstellung des KSV Hessen Kassel

(Frank Ziemke)

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