Rose, Bauer und Co.: Bald bekannte Gesichter in Amt und Würden beim KSV?

Kassel. Wie geht es weiter beim KSV Hessen? Diese Frage steht beim Verein vor der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstag auf der Tagesordnung. Nach HNA-Informationen könnten Gesichter wie Thorsten Bauer, Jens Rose und Thorsten Schönewolf in Amt und Würden kommen.

Viele Personalien sind derzeit beim KSV offen. Weil im Vorstand Christian Franz und Joachim Jasper zurückgetreten sind, sind drei Posten unbesetzt. „Die Rücktritte haben uns überrascht“, gesteht der Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Lassen. Dazu steht der Antrag der Initiative „Perspektive KSV“ im Raum, den Aufsichtsrat zu entlassen – in dem nach dem Rücktritt von Matthias Hartmann im Februar ein Posten eh unbesetzt ist. Die Suche nach Personen, die folgen könnten, ist offenbar aber schon weit vorangeschritten.

Personalie Jens Rose

Der frühere Vorstandsvorsitzende war im vergangenen

Lesen Sie auch:

-

Interview mit Rüdiger Abramczik: "Schnell raus aus der Regionalliga"

- KSV: Rüdiger Abramczik soll sportlicher Leiter werden - Lepore entlassen

Jahr vor allem aus privaten Gründen zurückgetreten. Es gab jedoch auch Dinge im Klub, die ihm nicht mehr gefallen haben. Ganz wesentlich: die Personalie Giuseppe Lepore. Lepore ist nun weg. Ist damit auch der Weg frei für die Rückkehr? Fakt ist, dass es stets auch Bestrebungen gab, den langjährigen Macher wieder einzubinden. Das kann im Aufsichtsrat ebenso möglich sein wie im Vorstand. Und: Roses Herz schlägt für die Löwen. Eine Rückkehr ist also nicht unwahrscheinlich. Allerdings würde Rose wohl nicht mehr den Klubchef geben, sondern den Teamplayer. Rose selbst war für eine Stellungnahme gestern nicht zu erreichen.

Personalie Bernd Mart

Wo Jens Rose ist, ist Bernd Mart nicht weit. Der 66-Jährige ist beim KSV seit Jahren so etwas wie die Graue Eminenz. Sein Rat ist gefragt, ebenso wie seine guten Beziehungen. Weiterer Vorteil: Auch mit Aufsichtsratschef Dirk Lassen ist Mart gut bekannt, könnte so als Bindeglied zwischen Lassen und Rose dienen. Im Aufsichtsrat wäre er ebenso vorstellbar wie im Vorstand.

Personalie Thorsten Bauer

Thorsten Bauer.

 „Bauer muss in den Verein eingebunden werden.“ Dieser Spruch ist so alt wie die Erkenntnis, dass da etwas ziemlich schiefgelaufen ist bei der unrühmlichen Trennung vom Torjäger. Getan hat sich seither wenig. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt gekommen – zumal wenn Bauer auf einstige Weggefährten wie Rose trifft. Allerdings muss der frühere Publikumsliebling, der seinen Fokus mittlerweile stark auf Beruf und Familie gelegt hat, auch wollen. Vorstellbar wäre zum Beispiel ein Job als Sprecher des Vorstandes.

Personalie Thorsten Schönewolf

Das wäre eine überraschende Personalie. Aber keine unmögliche. Vor allem zwischen Lassen und Schönewolf wäre dafür das eine oder andere klärende Gespräch nötig. Der Aufsichtsrat hatte Schönewolf nach dem Bauer-Theater als Sport-Vorstand seines Amtes enthoben. Ein Vorwurf: zu wenig Zeit, sich um die sportlichen Belange zu kümmern. Die dafür zuständigen Posten sind nun aber mit Rüdiger Abramczik und Claus Schäfer besetzt. Schönewolf könnte im Vorstand andere, weniger zeitraubende Aufgaben übernehmen. (frz)

Rüdiger Abramczik im Interview

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.