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Auffälligkeiten der Regionalliga Südwest: Binanzers Balinger Bollwerk

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Von: Maximilian Bülau

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Marcel Binanzer.
Er hat alles im Griff: Balingens Keeper Marcel Binanzer hat mittlerweile seit 481 Minuten keinen Gegentreffer mehr kassiert. © Imago/Eibner

Mit dem vergangenen Wochenende fand die Hinrunde der Fußball-Regionalliga Südwest ihren Abschluss. Ganz oben steht Ulm, ganz unten Koblenz.

Kassel – Dazwischen geht es teilweise sehr eng zu. Auch, weil ein Überraschungsteam einfach keine Gegentore mehr kassiert und ein insolventer Klub Punkte sammelt. Die Auffälligkeiten der Regionalliga.

Das Bollwerk

Bis auf Platz drei ist die TSG Balingen mittlerweile geklettert. Das Team aus dem Ort mit rund 35 000 Einwohnern in Baden-Württemberg siegte am vergangenen Wochenende 1:0 gegen Schlusslicht Rot-Weiß Koblenz. Es war das sechste Spiel ohne Niederlage in Folge, der fünfte Sieg am Stück – und auch der fünfte ohne Gegentreffer. Balingens Keeper Marcel Binanzer musste seit mittlerweile 481 Minuten nicht mehr hinter sich greifen. Kein Wunder also, dass die Balinger mit 16 Gegentoren die beste Abwehr der Liga stellen.

Die Punktesammler

Vor dem 16. Spieltag war bekannt geworden, dass dem VfR Aalen, der Insolvenz angemeldet hat, für die laufende Saison neun Punkte abgezogen werden. Das Team von Trainer Tobias Cramer, ehemals KSV Hessen Kassel, rutschte dadurch auf den letzten Platz ab, hatte nur noch sechs Zähler auf dem Konto. Doch die Aalener ließen sich nicht unterkriegen – und sammeln seitdem fleißig Punkte. Erst gab es einen 1:0-Erfolg in Koblenz, am vergangenen Wochenende nun einen 2:1-Sieg zuhause gegen den FSV Frankfurt. Tim Weißmann und Alessandro Abruscia trafen für den VfR.

Der Knipser

Da kommen wir zum letzten Aalener Gegner, dem FSV Frankfurt. Anfang des Jahres holten die Südhessen den vereinslosen Niederländer Cas Peters. Bereits in acht Spielen der vergangenen Saison war der 29-Jährige viermal erfolgreich. Doch jetzt ist der Niederländer noch besser unterwegs und führt mit 13 Treffern die Torschützenliste der Regionalliga Südwest an. In den zurückliegenden vier Partien traf Peters sechsmal, beim 5:0-Erfolg gegen Freiberg gelangen ihm gleich drei Treffer in einer Partie. Die Niederlage nun gegen Aalen war für den FSV erst die zweite, wenn Peters ein Tor erzielt hat.

Das Spitzenspiel

Fand am vergangenen Wochenende zwischen dem SSV Ulm und dem TSV Steinbach statt. Der Erste Ulm empfing den Zweiten Steinbach. Vor 4700 Zuschauern gingen die Ulmer durch Dennis Chessa in Führung. Doch Paul Stock und Sören Eismann drehten die Partie zugunsten des TSV Steinbach. Das achte Saisontor von Lucas Röser stellte schließlich den Endstand her: 2:2. Ulm bleibt somit fünf Punkte vor Steinbach. (Maximilian Bülau)

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