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Platz und Zuschauer: KSV-Trainer Tobias Damm ist nach 0:0 gegen Hoffenheim II sauer

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Von: Maximilian Bülau

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Tobias Damm.
Trainer des KSV Hessen Kasse: Tobias Damm. © Dieter Schachtschneider

Tobias Damm, Trainer des KSV Hessen Kassel, sprach während der Pressekonferenz gestern nach der Partie in der Fußball-Regionalliga gegen Hoffenheim II nicht über das Spiel. Er hatte zwei andere Themen, die ihn sichtlich beschäftigten.

Kassel – „Der Platz ist in einem desolaten Zustand. Er ist eine Katastrophe. Es konnte gar kein Spielfluss zustande kommen. Es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe, was meine Mannschaft trotzdem versucht hat. Ich muss ihr unter diesen Bedingungen ein Kompliment machen“, sagte Damm mit immer lauter werdender Stimme. Ein Problem wohl: Der Rasen konnte nicht mehr gewässert werden, weil es zu lange gedauert hätte, bis Wasser in der Leitung gewesen wäre. Ein Versäumnis der Stadt?

Zweites Thema: die Zuschauer. Er sei ein dankbarer Mensch, sagte Damm. Und er sei dankbar für jeden einzelnen der 1248 Zuschauer, die an diesem Tag gekommen sind. „Aber da geht mehr! Die Mannschaft investiert jeden Tag alles. Die Zuschauer sind an der Reihe, etwas zurückzugeben. Ich weiß, dass es eine schwierige Phase ist. Es waren schwierige zwei Jahre. Wenn ich das anspreche, höre ich oft, welche Fehler wir in den vergangenen Jahren gemacht haben. Aber wir sind im Hier und Jetzt. Die Mannschaft reißt sich jeden Tag den Arsch auf für den gesamten Verein. Und ich erwarte, dass beim nächsten Heimspiel am 6 April, einem Mittwoch, gegen Mainz II alle ins Stadion kommen, denen der Sport und dieser Verein am Herzen liegt!“ (Maximilian Bülau)

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