Fußball-Regionalligist KSV Hessen tritt heute ab 18 Uhr in Elversberg an

Der nächste Titelanwärter für die Löwen

Tobias Damm blickt im Auestadion ins weite Rund
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Blickt auf den nächsten Gegner: KSV-Trainer Tobias Damm.

Nach Homburg ist vor Elversberg – was bedeutet: Auf den KSV Hessen Kassel wartet heute das nächste Topteam der Fußball-Regionalliga Südwest. Ab 18 Uhr treten die Löwen beim Titelaspiranten im Saarland an – und wenn man auf die Tabelle schaut, dann ist es auch das Duell zweier Tabellennachbarn. Doch während die Gastgeber zuletzt zweimal gewinnen konnten, wartet der KSV seit drei Spielen auf drei Punkte. Hier sind verschiedene Blicke auf das nächste Duell.

Blick in die Historie

Schaut man auf die Vergleiche zwischen dem KSV Hessen und Elversberg, dann fällt eine nahezu ausgeglichene Bilanz auf. Fünf Siege, fünf Unentschieden und vier Niederlagen stehen aus Sicht der Löwen zu Buche. An ein besonderes Spiel erinnert sich auch KSV-Trainer Tobias Damm: „Ja, es ist lange her. Und ich habe kurz vor Schluss den Siegtreffer geschossen.“ Genauer gesagt am 5. September 2014. In der 90. Minute markierte der damalige Stürmer das 1:0, das aus der heutigen Mannschaft auch Sergej Evljuskin, Sebastian Schmeer und Teammanager Steffen Friedrich live auf dem Platz mitbekamen.

Blick auf die erste Pleite

Ein später Treffer – den erzielte auch der Homburger Patrick Dulleck am Samstag im Kasseler Auestadion. Sein 1:0 in der 88. Minute bedeutete die erste Niederlage für Damm. Und Dulleck? Da war doch was? Genau, der 30-Jährige stand vor sechs Jahren ebenfalls in den Reihen der SV Elversberg, die in der 90. Minute nach Damms Treffer verlor. „Dieses Tor freut einen natürlich, hat aber nichts mehr mit dem aktuellen Tagesgeschäft zu tun. Gegen Homburg fehlten uns im Spiel nach vorn ein paar Prozente, vielleicht die letzte Überzeugung, um auch zu treffen. Da merkst du dann auch den Unterschied zwischen der Hessenliga und der Regionalliga“, sagt Damm, der mit dem Spiel trotzdem nicht unzufrieden war.

Blick auf die Abwehr

„Wir werden uns auch in Elversberg nicht verstecken“, lautet die Marschroute des Löwen-Coaches. Doch zunächst liegt der Fokus auf der Defensive. Mit Kapitän Frederic Brill und Tim Brandner fallen extrem wichtige Säulen aus. „Da haben wir großartig keine anderen Alternativen. Alexander Mißbach hat ja bereits den Linksverteidiger gegeben, Brian Schwechel wird wieder auf der Sechs zum Einsatz kommen“, erklärt Damm, der Respekt vor der Elversberger Offensive hat: „Ich habe mir das 5:0 gegen Schott Mainz angesehen, da wurde schon deutlich, dass die Mannschaft sehr effektiv im Torabschluss ist. Aber auch wir werden unsere Nadelstiche setzen.“

Blick auf den Gegner

Die Partie gegen den KSV ist für Elversberg so etwas wie die Generalprobe vor dem Saarland-Kracher gegen Homburg. „Das Team hat bislang zwei Gesichter gezeigt. Auswärts lief es weniger gut, dafür zu Hause umso besser“, sagt Damm. Neben Niederlagen in Ulm und Stuttgart stehen Siege gegen Gießen, Mainz und zuletzt in Stadtallendorf. Und nicht zu vergessen: der 4:2-Triumph im DFB-Pokal gegen St. Pauli. „Auch wenn es bisher noch nicht so konstant war, schätze ich Elversberg als Titelkandidat noch stärker ein als Homburg“, sagt Damm voraus.

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