KSV Hessen distanziert sich von Anhängern bei Kagida-Demo

Kassel. Nichts mit braunem Gedankengut will der KSV Hessen Kassel zu tun haben. In einer Pressemitteilung distanzierte sich der Fußball-Klub von Anängern, die bei der Kundgebung von Kagida (Kasseler gegen die Islamisierung des deutschen Abendlandes) am vorigen Montag in der Innenstadt mit Schals und Mützen des KSV aufgetreten waren.  

“Unser Stadion ist frei von jeglicher Politik”, sagte KSV-Vorstand Hans-Jochem Weikert. “Bei uns werden entsprechende Transparente - egal in welche politische Richtung diese gehen - nicht zugelassen.”

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Kritik an der Medienberichterstattung über die Kagida-Demonstration übte der KSV-Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Linnenbrink. Offensichtlich sei es inzwischen übliche Praxis von Medien, dass bei derlei Kundgebungen gezielt geschaut wird, “ob der ansässige Fußballverein in irgendeiner Weise beteiligt war”. Verschwiegen worden sei dagegen, dass “KSV-Fans bei der weitaus größeren Gegenveranstaltung beteiligt waren”. (clm)

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