Test in der Hitze

Drei Tore in sieben Minuten: KSV Hessen überzeugt beim 4:1 gegen Havelse

Im Schatten: von links Nicolas Gröteke, Leonardo Zornio, Marcel Fischer, Lukas Iksal, Marco Dawid, Aram Kahraman, Luis Allmeroth und Niklas Neumann.
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Wechselbank im Schatten: von links Nicolas Gröteke, Leonardo Zornio, Marcel Fischer, Lukas Iksal, Marco Dawid, Aram Kahraman, Luis Allmeroth und Niklas Neumann.

Dieser Sieg konnte sich schon mal sehen lassen. Auf dem Glutofen G-Platz trotzte Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel der Hitze und landete einen verdienten 4:1-Sieg im Testspiel gegen den TSV Havelse aus der Nordstaffel.

Kassel – Das Spiel in Stichworten:

Die erste Hälfte

Zu Beginn sah das nicht so gut aus für die Löwen. Bis zur ersten Trinkpause dominierte Havelse, das schwungvoller und spritziger wirkte. Schon hier zeigte sich aber: In der Defensive waren die Löwen sehr aufmerksam. Gestützt auf den starken Innenverteidiger Kevin Nennhuber, ließ die Hintermannschaft wenig zu. Und als die Trinkpause Erfrischung brachte, da führte der KSV frisch 1:0. In der 21. Minute hatte Mahir Saglik im Havelser Strafraum Haken um Haken geschlagen und den Ball am linken Pfosten versenkt. Von da an lief das Spiel anders. Anders gesagt: Kassel hatte die Dinge nun im Griff.

Nach dem Wechsel

Nach der Pause kam die Zeit der vielen Wechsel. Bei den Löwen waren es am Ende sieben. Trainer Tobi Damm veränderte zudem das System, setzt nun auf zwei Stürmer. Es blieb eine intensive Partie, in der die Defensiven lange Zeit die besseren Entscheidungen trafen. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab, fast zwangsläufig fiel das nächste Tor so nach einer Standartsituation. Havelse glich durch einen Kopfball von Jonas Sonnenberg (71.) aus.

Die Schlussphase

Der Ausgleich motivierte besonders ein Team: die Löwen! Nach dem 1:1 legte der KSV richtig los. Der Lohn: drei Tore in nur sieben Minuten. Dazu waren es drei richtig schön herausgespielte. Vor allem auf den Flügeln, die nun Marco Dawid und Lukas Iksal besetzten, sorgten die Gastgeber für Schwung und Tempo. Auch Sebastian Schmeer war im Zentrum ein Unruheherd mit Übersicht. Nutznießer waren Marcel Fischer mit zwei Toren (75. und 78.) und Nael Najjar (82.).

Die Stimmen

„Havelse hat auf jeden Fall guten Fußball gespielt“, befand KSV-Trainer Tobias Damm. „Mitte der zweiten Halbzeit hatten wir mal für ein paar Minuten keinen Zugriff. Aber ich bin zufrieden damit, wie wir das gelöst haben.“ Ihm sei in diesem Test vor allem die Defensive wichtig gewesen. „Bei dieser Witterung musst du hinten erst einmal gut stehen. Da hatten wir eine gute Kompaktheit“, sagt Damm. (Frank Ziemke und Maximilian Bülau)

KSV: Zunker (46. Gröteke) - Najjar, Evljuskin, Nennhuber, Brandner (64. Allmeroth) - Brill - Pichinot (46. Dawid), Meha (46. Schmeer), Bravo Sanchez (64. Kahraman), Mogge (46. Iksal) - Saglik (64. Fischer)

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