KSV Hessen Kassel um 19 Uhr zum Spitzenspiel in Hoffenheim

Wie oft heute wohl so schön gejubelt wird, wie es die Löwen hier in einem Heimspiel tun? Bei der Partie in Hoffenheim stehen sich mit der Bundesliga-Reserve und dem KSV die beiden offensivstärksten Mannschaften der Liga gegenüber. Foto: Fischer

Kassel. Der KSV Hessen Kassel ist spitze in der Fußball-Regionalliga Süd. Allerdings nicht überall. In der Rangliste der geschossen Tore steht die Mannschaft von Trainer Mirko Dickhaut nur auf Platz zwei. 28-mal haben die Löwen in den bisherigen 13 Spielen ins gegnerische Gehäuse getroffen.

Eine Mannschaft aber war noch besser. Die Reserve der TSG Hoffenheim erzielte bereits 34 Treffer. Heute um 19 Uhr stehen sich die beiden Torfabriken der Liga im Spitzenspiel gegenüber. Auch Mirko Dickhaut sagt da: „Ein 0:0 würde mich überraschen.“

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Die Frage vor dem Auftritt des Spitzenreiters beim Tabellendritten lautet: Mit welcher Maßgabe geht man in ein Spiel gegen eine Mannschaft, die gerne schon mal vier, fünf, sechs Tore schießt? Erst einmal volles Augenmerk der Torsicherung? Oder die Parole ausgeben: Einfach noch ein Tor mehr schießen? Auf diese Möglichkeiten angesprochen, sagt der KSV-Trainer: „Dann entscheide ich mich doch für die Mitte.“ Der KSV nämlich fährt mit einem Minimalziel und einer Marschroute nach Hoffenheim.

Das Minimalziel ist natürlich ein Unentschieden, durch das der Punkte-Abstand auf den Verfolger nicht schrumpfen würde. Die Marschroute allerdings, die ist auf einen Sieg ausgerichtet. „Wir haben das Selbstbewusstsein, auch da gewinnen zu können.“ Obwohl seine Mannschaft zuletzt gegen Nürnberg II „zu Null“ spielte, forderte er dazu aber trotzdem eine Verbesserung des Defensiv-Verhaltens. Vor allem das Pressing im Mittelfeld funktionierte gegen den Club nicht so, wie eigentlich gefordert.

Und im Offensiv-Verhalten war eine gewisse „Linkslastigkeit“ zu spüren. Soll heißen: Es ging deutlich mehr über die Seite mit Benjamin Weigelt und Andreas Mayer als über die mit René Ochs und Florian Heussner oder später Sebastian Gundelach. Hier wünscht sich Dickhaut mehr Gleichgewicht.

Sorgen macht ihm vor dem Auftritt bei den offensiven Hoffenheimern ausgerechnet der zuletzt zuverlästigste Innenverteidiger. Mario Neunaber ist nach einer Grippe noch ziemlich geschwächt. Die Fahrt ins Kraichgau wird er mitmachen, der Einsatz ist unsicher. Ersatz steht bereit: Mentor Latifi ist wieder fit, spielte am Wochenende bereits in der Reserve und könnte ins Team zurückkehren.

Von Frank Ziemke

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