Nur Urban trifft

KSV Hessen: Zum Abschluss ein 1:3 in Gießen im 42. Saisonspiel

(von links) Sebastian Schmeer, Nils Pichinot und Brian Schwechel.
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Ziemlich gefrustet: (von links) die KSV-Spieler Sebastian Schmeer, Nils Pichinot und Brian Schwechel.

Das Ziel war schon erreicht. Sowohl das erste als auch das zweite.

Kassel – Das erste, das vor einigen Monaten formuliert wurde, lautete Klassenerhalt. Das zweite, das vor wenigen Wochen angepasst wurde, nachdem die Regionalliga Südwest die Entscheidung getroffen hatte, dass es nur zwei Absteiger geben wird, hieß: sechs Mannschaften hinter sich lassen.

Auch das haben die Fußballer des KSV Hessen Kassel geschafft, die durch die 1:3 (0:3)-Niederlage in Gießen am Samstag im letzten, im 42. Spiel dieser Mammutsaison nur noch einen Platz abrutschten und das erste Jahr nach dem Wiederaufstieg somit auf Rang zwölf beenden.

Die 1. Halbzeit

„Vom Ergebnis her ist es nicht der beste Abschluss“, sagt KSV-Trainer Tobias Damm. Er war vor allem mit der ersten Halbzeit seiner Spieler nicht wirklich zufrieden. „Da haben wir kaum Zweikämpfe und keine zweiten Bälle gewonnen“, sagt er. Die Folge: Zur Pause stand es 0:3 aus Sicht der Löwen.

Ausgerechnet der Kasseler Nejmeddin Daghfous erzielte die ersten beiden Treffer für den FC Gießen. Nach einem Handspiel im Strafraum von Ingmar Merle verwandelte er den Strafstoß zum 1:0 (30.). Dann zog der 34-Jährige aus 16 Metern ab und versenkte den Ball im langen Eck (34.). Zum 3:0 staubte Hendrik Starostzik nur vier Minuten später ab, nachdem Nicolas Gröteke vorher noch einen Kopfball klasse gehalten hatte.

Die 2. Halbzeit

Mit der zweiten Hälfte war Damm dann eher zufrieden. „Das war dann schon ein guter Abschluss“, sagt er. Robin Urban erzielte per Kopfball nach einer Ecke in seinem letzten Spiel für die Löwen noch das 1:3 (64.).

Der Kapitän

Die letzte Partie für den KSV war es auch für Angreifer Sebastian Schmeer. Nach Adrian Bravo Sanchez, der die Löwen ebenfalls verlässt und in der vergangenen Woche die Binde von Kapitän Frederic Brill überlassen bekommen hatte, durfte Schmeer die Mannschaft dieses Mal aufs Feld führen. „Das haben die Jungs unter sich ausgemacht“, sagt Damm.

Die Rückkehr

Zwar hatte der KSV verloren – die Fans störte das nach dem Klassenerhalt und dieser schwierigen Saison überhaupt nicht. Mehr als 50 Anhänger empfingen das Team nach der Rückkehr aus Gießen am Trainingsgelände – mit Bannern und etwas Pyrotechnik. „Wir haben auf Abstand dann noch etwa eine Stunde mit ihnen zusammengestanden. Die Polizei war da, hatte aber coronatechnisch nichts auszusetzen. Es war ganz entspannt“, sagt Damm. Anschließend gab es noch eine kleine mannschaftsinterne Feier, bevor der Trainer seine Spieler in eine 16-tägige Sommerpause schickte. (Maximilian Bülau)

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