Durna und Mogge treffen

KSV Hessen holt drei wichtige Punkte in Walldorf: Ein 2:1-Sieg mit vielen Parallelen

(von links) Jon Mogge, Adrian Bravo Sanchez, Mahir Saglik (leicht verdeckt), Serkan Durna, Nael Najjar und Robin Urban.
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Jubel ganz in Rot: Die KSV-Spieler (von links) Jon Mogge, Adrian Bravo Sanchez, Mahir Saglik (leicht verdeckt), Serkan Durna, Nael Najjar und Robin Urban freuen sich über das 1:0 in Walldorf.

In Walldorf hat es dann endlich geklappt. Nach Niederlagen in Pirmasens, Mainz und Koblenz holt Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel bei einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf durch den 2:1 (2:0)-Erfolg drei wichtige Punkte und baut den Abstand auf Platz 18 auf sieben Punkte aus.

Kassel/Walldorf – Die Partie im Dietmar-Hopp-Sportpark wies dabei Parallelen zur Vorwoche auf, als den Löwen im Auestadion ein 2:1-Sieg gegen den FSV Frankfurt gelungen war.

Parallele eins

Im Gegensatz zum Sieg gegen den FSV tauschte Trainer Tobias Damm nur einmal: Für Kapitän Frederic Brill, der eine Woche zuvor noch gelbgesperrt fehlte, musste Aram Kahraman auf die Bank. Torhüter Nicolas Gröteke, gegen Frankfurt mit Verdacht auf Gehirnerschütterung zur Pause ausgewechselt, konnte spielen. Nach 20 Minuten des Abtastens übernahmen die Löwen die Kontrolle. Und wie gegen den FSV gingen sie in Führung: Jon Mogges Antritt im Strafraum konnte sein Gegenspieler nicht mitgehen, der Pass auf Serkan Durna war mustergültig. Durna musste nur noch den Fuß hinhalten. 1:0 (25.).

„Der Pass hatte die richtige Schärfe. Nach seiner Verletzung steigert er sich von Woche zu Woche, trainiert richtig gut. Gegen Frankfurt war es schon ein starkes Spiel von ihm, defensiv hat er immer wieder unterstützt, seine Laufwege haben gepasst“, fand Damm nur lobende Worte. Der Vorlagengeber selbst sagte: „Wir hatten viel Platz, der Gegner stand hoch. Es gab eine Situation vorher, da habe ich zu früh gespielt. Tobi hat da gesagt, ich soll bis zur Grundlinie gehen. Das habe ich gemacht und dann mal die richtige Entscheidung getroffen.“

Parallelen gab es dann auch zwischen dem ersten und zweiten Tor. Dieses Mal bediente Durna – von Brill überragend freigespielt – Mogge, der problemlos den zweiten Treffer erzielte (38.). Auch gegen Frankfurt führten die Löwen zur Pause 2:0. „Klar, das Tor war gut für ihn“, sagt Damm. Gegen den FSV ließ der 23-Jährige kurz vor der Pause noch eine große Chance zum 3:0 aus. „So etwas hängt mir lange nach. Jetzt war es ein sehr gutes Wochenende. Ich hatte Spaß“, sagt Mogge.

Parallele zwei

Die Chance auf das dritte Tor kurz vor der Halbzeit gab es dieses Mal auch – allerdings nicht für Mogge, sondern für Mahir Saglik. Die Möglichkeit des 37-Jährigen war nicht ganz so klar – verpuffte aber, weil der Topstürmer der Löwen einen Haken zu viel schlug. Dann kam es in Hälfte zwei wie gegen die Frankfurter eine Woche zuvor: Ecke, Kopfball, Tor. Nur noch 2:1. Roman Hauk hieß der Schütze dieses Treffers für die Gastgeber. „Gegen den FSV war es noch unglücklich. Wir wussten, dass Walldorf bei Standards gefährlich ist. Nur war es eigentlich die am schlechtesten getretene Ecke, die zu diesem Tor geführt hat“, ärgert sich der Trainer.

Parallele drei

Damm war dann aber erleichtert, dass wie gegen den FSV ein 2:1-Sieg heraussprang – dieses Mal eben auch gegen einen direkten Konkurrenten. „Eigentlich hat nur das dritte Tor gefehlt“, sagt er. Chancen dafür hatten Durna, Lukas Iksal und Alban Meha jeweils nach Kontern. Doch am Ende steht eben: In Walldorf hat es endlich geklappt. (Maximilian Bülau)

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