Neu beim KSV (12): Jonas Marz ist eine Alternative für das Mittelfeld

Neu beim KSV Hessen: Jonas Marz. Foto:  Herzog

Kassel. Den perfekten Einstand verpasste Jonas Marz nur um ein paar Zentimeter. Beim 2:0-Sieg des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel gegen den 1. FC Kaiserslautern II am vergangenen Dienstag dribbelte sich der Neuzugang bei seinem ersten Kurzeinsatz für die Löwen durch die gegnerische Abwehr.

Der Ball aber wurde nach seinem Schuss gerade noch vom Torwart abgelenkt und ging knapp am Tor vorbei.

So feierte Marz halt einen guten Einstand, er machte zumindest schon mal auf sich aufmerksam. Die Tore erzielte er einen Tag später beim 22:0 im Kreispokal gegen den B-Ligisten ASG Italia. Fünf Stück machte Marz. „Aber, bei allem Respekt: Das war kein richtiger Gegner“, sagt der gebürtige Speyerer, der in Kassel wieder mehr spielen möchte als zuletzt.

In Aalen kam er in der vergangenen Saison nur zu elf Einsätzen in der dritten Liga, danach erhielt der frühere Junioren-Nationalspieler beim Zweitliga-Aufsteiger keinen neuen Vertrag mehr, weil der Kader ausgedünnt wurde. Über Uwe Wolf, der Marz schon in der Hoffenheimer Jugend und bei 1860 München II trainierte, kam dann der Kontakt zum KSV zustande. Jetzt ist Marz eine Alternative für fast alle Mittelfeldpositionen.

Sein erster Eindruck ist positiv. Die Stadt gefällt ihm, einige Mitspieler wie Nico Hammann, Ricky Pinheiro und Viktor Riske kennt er noch von früher, und: Die Kulisse beim Spiel gegen Kaiserslautern hat auch gestimmt: „Ich habe schon in vielen Stadien der dritten Liga und der Regionalliga gespielt: Aber die Zuschauer in Kassel waren echt beeindruckend. Das ist motivierend“, sagt er. (hag)

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