Zum Feiern nach Südafrika

Einstige Abwehrgröße des KSV Hessen: Ex-Löwe Rainer Istel wird 75

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Voller Einsatz: Rainer Istel (weißes Trikot) klärt hier im Bundesliga-Aufstiegsspiel 1964 bei Hannover 96.

Kassel. Etwa 14.000 Kilometer entfernt von seinem Wohnort Münster verbringt Rainer Istel am Samstag seinen 75. Geburtstag.

In der südafrikanischen Stadt Oudtshoorn, zwischen Port Elizabeth und Kapstadt, feiert der ehemalige Abwehrspieler des Regionalligisten KSV Hessen Kassel (damals in der zweithöchsten Fußballklasse) mit seiner zweiten Frau Marlen den Jubeltag.

Kein Wunder: Sind doch Rainer Istel und seine Marlen häufiger auf Reisen als daheim im Westfälischen. Die beiden Weltenbummler genießen ihr Hobby ausgiebig, seitdem sie sich 2003 bei einer Kreuzfahrt in der Karibik kennengelernt haben. „Uns verbindet auch unser Steckenpferd Tauchen. Besonders angetan hat es uns die Küste vor der Karibikinsel Bonaire, wo sich ein wahres Unterwasser-Paradies ausbreitet und wo wir schon oft zu Gast waren“, schwärmt Istel – vor allem eine Weltreise Anfang 2016 mit Stationen auf allen fünf Kontinenten war ein Höhepunkt. Die Antarktis haben die Istels gesehen, Sydney, „die schönste Stadt der Welt“. „Marokko fehlt noch in unserer Sammlung. Da wollen wir unbedingt mal hin und vor allem Marrakesch besichtigen.“

Die nächsten Touren sind fest geplant. „Im Sommer geht‘s für vier Wochen nach Südfrankreich in die Seealpen, später fliegen wir für sechs Wochen zu unserem Lieblingsziel Florida“, berichtet Istel.

In den wenigen Wochen, in denen sich Rainer Istel und Marlen in Münster aufhalten, geht der gebürtige Kasseler hin und wieder seinem zweiten Hobby nach: Malen mit Öl auf Leinwand. „Mein bevorzugter Malstil ist Foto-Realismus.“

Rainer Istel war zwischen 1963 und 1970 ein antrittsschneller und zuverlässiger Abwehrspieler. Aber er hat heute keine Verbindung mehr zum KSV Hessen, mit dem er 1964 süddeutscher Meister vor Bayern München wurde. „Ergebnis und Tabellenstand des KSV verfolge ich allerdings regelmäßig“, erzählt Istel. Auch auf seinen Reisen.

Von Günter Grabs

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