Ex-KSV-Torwart

Ein Elfmetertöter feiert Geburtstag: Karl Loweg wird 75 Jahre

In Aktion: Karl Loweg im Tor des KSV Hessen.

Kassel. Viele Ex-Sportler legen in seinem Alter längst die Beine hoch. Karl Loweg aber steht noch regelmäßig auf dem Tennisplatz. „Ich freue mich riesig auf die Saison“, sagt der ehemalige Torwart des KSV Hessen Kassel. 75 Jahre alt wird Karl Loweg heute.

Und er schwingt noch den Schläger für die SG Obererlenbach. Der Bad Homburger Verein spielt mit seiner Ü 65 in der Bezirksliga. „Mit den Jungspunden halte ich noch mit“, sagt Loweg.

Karl Loweg – das war in den 1960er-Jahren das Idol von Zigtausend Löwen-Anhängern. Kein anderer Spieler hatte in der Saison 63/64 so viel Anteil am Gewinn der Süddeutschen Meisterschaft wie der KSV-Keeper. 13 von 16 Strafstößen hielt der reaktionsschnelle Elfmetertöter, allein drei beim 3:2-Sieg in Freiburg.

Loweg blickt gern auf die Kasseler Zeit zurück. „Die Jahre 1959 bis 1967 waren die schönste Zeit. Ich habe in Kassel meine Frau Helga kennengelernt, meine Söhne sind dort geboren, und im Auestadion haben wir große Fußballschlachten erlebt.“ Frühere Höhepunkte waren 1958 die Einsätze für Schalke 04 im Europapokal-Achtelfinale, als es gegen den englischen Champion Wolverhampton Wanderers ein 2:2 und einen 2:1-Sieg gab. Mit seiner Helga ist der „Kaarle“, wie er liebevoll von seinen Fans gerufen wurde, mittlerweile 53 Jahre verheiratet. Loweg lernte Einzelhandelskaufmann und war bis zum Rentenbeginn im Jahr 2000 Leiter der Logistikabteilung der Firma Braun in Kronberg, die Rasierer und Haushaltsgeräte herstellt.

Seinen Geburtstag feiert der im Kölner Dom getaufte Loweg in seinem Bad Homburger Eigenheim. „Im allerengsten Familienkreis“, wie er betont. Dazu zählen auch seine Söhne Ralf (52) und Frank (48) mit ihren Ehefrauen.

Von Günter Grabs

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