Kurz gefragt

Enrico Gaede nach Wahl zum Vorsitzenden des KSV-Aufsichtsrates: "Ich bin ein Kopfmensch"

Ex-Bundesligaspieler, Ex-Löwen-Kapitän und nun Vorsitzender des neuen KSV-Aufsichtsrates: Enrico Gaede. Wir sprachen mit dem 35-Jährigen nach seiner Wahl am Dienstagabend.

Wann haben Sie sich mit dem Thema Aufsichtsrat erstmals befasst?

Enrico Gaede: Ich hatte nicht viel Zeit, das ging alles sehr schnell. Aber ich bin Kopfmensch und musste zumindest eine Nacht darüber schlafen. Danach war mir aber schnell klar, dass ich an der Zukunft des KSV Hessen mitwirken will.

Ist es schwierig, in der aktuellen Situation dieses Amt zu übernehmen?

Gaede: Klar hätte ich mir einen anderen Einstieg gewünscht. Aber die Situation ist nun mal so, und wir müssen die Aufgabe jetzt anpacken. Ein erstes Treffen des neuen Aufsichtsrates wird es diese Woche geben, zudem muss der übrige Vorstand berufen werden. Mit Jens Rose haben wir schon einmal ein klares Signal an die Mitglieder gesendet.

Aufgrund der derzeitigen Situation sind die Gremien ja nur begrenzt handlungsfähig. Was können Sie dennoch tun?

Gaede: Alles, was den Ausgabenbereich angeht, ist mit Frau Rüdlin abzustimmen. Wir müssen uns nun um das Tagesgeschäft kümmern, Sponsoren akquirieren und weitere Gelder aufbringen. Ab dem 1. September, wenn das Insolvenzgeld ausgelaufen ist, müssen wir in der Lage sein, den Verein übernehmen zu können.

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