Neue Ideen der Stadionnutzung

KSV-Testspiel in Edermünde: Erst Fullefahrt, dann 4:0

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KSV-Rettungsaktion auf der Fulda: Markus Görke, Initiator Fabian Krug, Schiffseignerin Karola Söllner, Jannis Krug und Christian Werner (von links) hatten jede Menge Spaß.

Kassel. Ein 4:0-Erfolg in Edermünde, eine Hilfsaktion auf der Fulda und neue Ideen bei der Nutzung des Auestadions - die aktuellen Themen rund um den KSV Hessen Kassel im Überblick:

Thema Testspiel

Sechstes Spiel, sechster Sieg: Auch beim Kreisoberligisten FC Edermünde in Holzhausen wurden die Löwen am Montag ihrer Favoritenrolle gerecht und blieben bei ihrer Tour de Nordhessen ungeschlagen.

Vom Anpfiff weg dominierte der KSV klar, das Spiel war vollends einseitig. Mann der ersten Halbzeit war Arne Schütze. Der 19-Jährige traf zum 1:0 nach einer Hereingabe von Lucas Albrecht und legte dann das 2:0 für Sebastian Szimayer auf (13.). In der Pause tauschte Trainer Cramer fünf Feldspieler aus, ein Bruch im KSV-Spiel war offensichtlich. Am Ende machten aber mit einem Doppelschlag Niklas Künzel (81.) per Freistoß und Admir Saric aus kurzer Distanz (82.) das 4:0 perfekt.

Der nächste Test steht am Mittwoch beim TSG Wattenbach an. Um 18 Uhr ist Anstoß in der Söhre.

Thema Fullefahrt

„Es sind leider nicht alle gekommen, die sich angemeldet hatten - da war wohl auch das Wetter ein bisschen Schuld“, sagt Fabian Krug. Der 19-Jährige hatte mit der Fullefahrt am Sonntag die nächste Hilfsaktion für die Löwen gestartet, und knapp 100 Fans waren gekommen. Zwei Stunden lang schipperten die Anhänger mit der „Hessen“ von Schiffseignerin Karola Söllner auf der Fulda - und spendeten für den Verein 1450 Euro. „Die Stimmung war sehr gut, weil DJ Sascha auch das eine oder andere KSV-Lied auf Lager hatte“, sagte Krug, der bereits den Spendenlauf auf der Hessenkampfbahn organisiert hatte. Damals waren 18.000 Euro zusammengekommen.

Thema Crowdfunding

Bei dieser Aktion wurde das Spendenziel von 157.000 Euro deutlich verfehlt. „Insgesamt sind 37.000 Euro an Unterstützung zusammengekommen, die allerdings aufgrund des Nichterreichens der Gesamtsumme bei den Spendern verbleiben. Wir würden uns aber trotzdem freuen, wenn das Geld für den Spielbetrieb der kommenden Saison zur Verfügung gestellt werden könnte“, sagt Marketing-Mitarbeiter Daniel Bettermann. Dafür habe der KSV ein Treuhandkonto eingerichtet, dessen Bankverbindung auf der Internetseite der Löwen zu finden ist. Dort kann man auch den aktuellen Sponsoring-Stand für die kommende Spielzeit einsehen - gestern waren es 61.000 Euro.

Thema Auestadion

Neue Wege geht der KSV im Auestadion. „Wir wollen Kosten und Aufwand so gering wie möglich halten, deshalb machen wir die Osttribüne bei den Heimspielen nur dann auf, wenn die Zuschauerzahlen deutlich ansteigen“, sagt Bettermann. Die Ausgaben für Reinigung, Catering und Sicherheit seien sehr hoch und könnten dadurch gemindert werden.

„Wir rücken zusammen und bieten den Fans Plätze auf der Haupttribüne an. Bei Fernsehübertragungen könnten die Kameras auf der Ostseite aufgestellt werden, um ein attraktives TV-Bild einzufangen“, sagt Bettermann. Über eine weitere Idee seitens der Fans, das Catering in der Nordkurve in Eigenregie der Anhänger zu betreiben, soll in dieser Woche noch beraten werden.

Von Torsten Kohlhaase und Bernd Knauff

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