Abstiegskampf 

Das erste Endspiel: KSV Hessen am Samstag bei Schott Mainz

Die letzten Ansagen vor dem ersten Endspiel: KSV-Trainer Tobias Cramer muss mit seinem Team zum Auftakt der Rückrunde beim Vorletzten Schott Mainz unbedingt punkten. Foto: Hedler

Kassel. Sicher, das Spiel beim TSV Schott Mainz (14 Uhr) sei wichtig, sagt Tobias Cramer, Trainer des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel.

Aber jede Partie nach der Winterpause sei ein Endspiel. Nicht nur die beim Tabellenvorletzten. „Wir dürfen das nicht einzeln, wir müssen das insgesamt sehen“, sagt der Coach. Dennoch ist das erste Spiel nach der Winterpause gleich sehr wichtig.

Eigentlich gibt es für die Löwen nur einen Weg: den des Siegens. Denn selbst ein Unentschieden wäre bei jetzt noch 15 Partien und bereits sieben Zählern Rückstand auf Platz 16, der zum Nichtabstieg reichen könnte, zu wenig.

Das Hinspiel im Auestadion gewann der KSV 4:1 - bis heute der höchste Saisonsieg. Davon will Cramer aber im Vorfeld der Partie nichts hören. „Da muss ich sagen: Vorsicht. Wir hatten damals Spielglück, Mainz kann das 2:2 machen, im Gegenzug treffen wir zum 3:1. Die Mainzer haben sich nach dem Aufstieg stetig verbessert, haben viele Siege eingefahren, die man ihnen nicht zugetraut hätte.“

Der kommende Gegner habe unglaublich gute Fußballer, analysiert der Coach. „Sie dürfen keinen Spaß am Fußball haben. Wenn die anfangen zu zocken, dann wird es gefährlich. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir müssen die Räume eng machen. Ich möchte, dass wir selbst ins Umschaltspiel kommen und dann den entscheidenden Punch setzen“, sagt Cramer.

Bis auf Niklas Künzel, der immer noch mit Rückenproblemen zu kämpfen hat, stehen dem Trainer bei dieser Aufgabe alle Spieler zur Verfügung. Auch Tim Brandner, der mit einer Muskelverhärtung zu tun hatte, sowie der zu Wochenbeginn leicht erkältete Brian Schwechel seien wieder im Mannschafstraining.

„Die Spieler müssen sich zum jetzigen Zeitpunkt um die Kaderplätze streiten. Aber das ist eine gute Situation“, sagt Cramer. Ob Neuzugang Cédric Mimbala gegen Mainz gleich von Beginn an auflaufen wird, ließ der Coach offen. „Die Formation, die beim Sieg im Testspiel gegen Nordhausen angefangen hat (3:0), hat mich mehr überzeugt als die, die am Dienstag gegen den ASC 09 Dortmund verloren hat (1:3).“ Bei diesem Test stand Mimbala in der Startelf. Gut möglich also, dass er zunächst zusehen muss.

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