Jetzt in Braunschweig 

Ex-Kasseler Mike Feigenspan ist wieder ein Löwe

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Da jubelt er für die Kasseler Löwen: Stürmer Mike Feigenspan am 26. August 2015 im Auestadion beim Heimspiel des KSV gegen den FK Pirmasens. Jetzt spielt der 23-Jährige für Eintracht Braunschweig in der dritten Liga. 

Kassel. Der 23 Jahre alte Kasseler Mike Feigenspan wechselte in der Winterpause von der Reserve des Erstligisten Borussia Mönchengladbach in die dritte Fußball-Bundesliga zu Eintracht Braunschweig.

Löwe zu sein, gefällt ihm wohl doch ganz gut: Mike Feigenspan ist jetzt auf jeden Fall wieder einer. Der 23 Jahre alte Kasseler wechselte in der Winterpause von der Reserve des Erstligisten Borussia Mönchengladbach in die dritte Fußball-Bundesliga zu Schlusslicht Eintracht Braunschweig. Von 2014 bis 2016 stürmte Feigenspan für den KSV Hessen Kassel in der Regionalliga. Vorher war er ein Jahr für den OSC Vellmar in der Hessenliga aktiv.

Die Braunschweiger haben wie der KSV Hessen den Löwen im Wappen. Und auf der Trainerbank der Niedersachsen sitzt mit André Schubert dann auch noch ein alter Bekannter aus Nordhessen. „Wir kennen uns schon einige Zeit. Zuletzt hatten wir zwar seltener Kontakt, aber ab und zu schon mal“, sagt Feigenspan.

Nach der enttäuschenden Hinrunde, die Braunschweig als Absteiger auf dem letzten Platz mit nur 14 Punkten beendet hat, wird vieles anders. Und Coach Schubert kann nun erstmals seine eigenen Ideen in Sachen Kaderplanung einbringen. Dazu gehörte auch Feigenspan, dem Schubert wahrscheinlich auch in Mönchengladbach mal über den Weg gelaufen ist. Als der Trainer die Bundesliga-Mannschaft betreute, spielte Feigenspan in der zweiten Mannschaft. Zumindest einige Monate arbeiteten sie für denselben Klub. Jetzt wieder.

In Braunschweig hat Feigenspan für anderthalb Jahre unterschrieben – also bis zum Sommer 2020. Für ihn ist es der nächste Schritt, den er sich gewünscht hat. „Die dritte Liga war immer mein persönliches Ziel. Und jetzt ist das nächste, die Klasse zu halten“, sagt er.

Fußball ist für den 23-Jährigen zwar der Mittelpunkt seines Lebens, aber auch nicht alles. Er beginnt jetzt ein Fernstudium – Sportmanagement. „Ich kann mir mit dem Studium etwas länger Zeit lassen, und dann schaffe ich das auch noch neben dem Fußball“, sagt der Kasseler.

Den Schritt, vom KSV zur Reserve der Gladbacher gewechselt zu sein, bereut Feigenspan kein bisschen. „Ich würde es immer wieder so machen. Aber es war manchmal auch eine schwierige Zeit. Das erste Jahr lief richtig gut. Dann habe ich mich verletzt. Jedes Jahr kommen gute junge Leute aus der A-Jugend nach, die sich beweisen wollen. Wenn ein Profi dabei ist, hatte der natürlich das Recht zu spielen“, erzählt der Stürmer.

In Braunschweig freut er sich vor allem auf die Stimmung und die Fans. „Wir hatten in Gladbach immer so 200 bis 300 Zuschauer“, sagt Feigenspan. Der Zuschauerschnitt bei seinem neuen Klub liegt bisher bei rund 17 000. Das wird schon ein besonderes Erlebnis.

Und noch einen Vorteil hat sein neuer Verein: Der Weg nach Kassel ist kürzer. Da ist der 23-Jährige nämlich so oft er kann, um Familie und Freunde zu sehen. Nach Hause kommt er jetzt wieder als Löwe – wenn auch als ein Braunschweiger.

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