Drittliga-Akteur aus Lotte mit Platzwunde im Spiel gegen Halle

Ex-Löwe Rahn und eine kuriose Häufung von Kopfverletzungen

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Das war im Aufstiegsspiel in Kassel gegen Kiel: Matthias Rahn im Löwentrikot. 

Matthias Rahn, früherer Fußballer des KSV Hessen Kassel und mittlerweile bei den Sportfreunden Lotte, verletzte sich im Drittligaspiel gegen Halle am Kopf - genauso wie im Hinspiel. 

Kopfverletzungen? Davon könnte Fußballer Matthias Rahn bald ein Buch schreiben. Während seiner Zeit beim KSV Hessen holte er sich 2013 im Aufstiegsspiel in Kassel gegen Holstein Kiel eine blutige Nase und musste für einige Minuten vom Platz, um zunächst behandelt zu werden und sich dann ein frisches Trikot anziehen zu können.

Jetzt ist ein weiteres Kapitel dazugekommen. Im Drittliga-Auswärtsspiel gegen den Halleschen FC (0:0) zog sich der Spieler der Sportfreunde Lotte eine Platzwunde zu – bei einem heftigen, aber durchaus fairen Zweikampf mit HFC-Akteur Pascal Sohn. „Ich mache meinem Gegenspieler keinen Vorwurf, er ist nur mit dem Kopf hingegangen“, sagt Rahn. Genauso wie 2013 konnte ihn auch diese Verletzung nicht ausbremsen. Die Wunde wurde getackert – und er kehrte zurück. Trotz heftiger Kopfschmerzen. Und mit dicker Beule auf der Stirn. „Für mich war es okay“, erklärt der 28-Jährige rückblickend.

Kurios: Auch im Hinspiel gegen Halle ging es nicht ohne blutüberströmtes Trikot. Rahn musste schon damals mit einem Turban die Partie zu Ende bringen. „Das ist jetzt natürlich ein absoluter Zufall.“

Nun, einige Tage und unzählige Genesungswünsche von Kollegen und Freunden später, steht noch nicht fest, ob Matthias Rahn zum Heimspiel am Samstag ab 14 Uhr gegen den Karlsruher SC wieder auflaufen kann. Er arbeitet täglich mit dem Physiotherapeuten und steht unter der Beobachtung des Teamarztes.

„Es sieht nicht besonders schön aus“, sagt Rahn schmunzelnd. Im Training musste er bislang jeglichen Zweikämpfen aus dem Weg gehen. „Ich bin verrückt genug, um am Samstag wieder spielen zu wollen“, sagt der Ex-Kasseler. 

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