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FSV Mainz 05 und der KSV Hessen Kassel trennen sich 0:0

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Mainz. Das Ergebnis passte zum Spiel. 0:0 trennten sich die U23-Fußballer des FSV Mainz 05 und der KSV Hessen Kassel in einem allenfalls durchschnittlichen Regionalligaspiel.

Die Hessen verpassten einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf, während die Mainzer im Spiel eins unter Interimstrainer Thomas Krücken stabiler wirkten als zuletzt, im Offensivspiel aber nicht die notwendige Sicherheit mitbrachten, um wirklichen Druck aufzubauen.

Das Spiel begann verhalten. Die Mainzer, die in fünf der letzten sechs Spiele in der Startviertelstunde in Rückstand geraten waren, waren bedacht, kein unnötiges Risiko einzugehen. Einmal war KSV-Stürmer Sebastian Szimayer in aussichtsreicher Position angespielt worden, aber 05-Verteidiger Noah Korczowski grätschte rechtzeitig rein (8.). Den Weg nach vorne suchten die Platzherren konsequent über die Flügel. Nach Karl-Heinz Lappes Flanke köpfte Ridle Baku aus zentraler Position vorbei (13.), auch bei Christian Kinsombis Kopfball nach einer Eckballvariante war deutlich mehr drin (24.). Mehr Zwingendes kam von den Platzherren vor dem Seitenwechsel nicht, Kassel war in der Folge dichter am Führungstor. Doch Sergej Evljuskin köpfte aus fünf Metern am Kasten vorbei (29.), Sascha Korbs Schuss aus acht Metern wurde in letzter Sekunde von 05-Kapitän Sebastian Tyrala geblockt (33.), Frederic Brills Versuch aus der Distanz wischte Keeper Finn Dahmen über den Querbalken (39.). Das Remis zur Pause entsprach, alles in allem, durchaus dem Spielgeschehen.

Auch nach dem Seitenwechsel taten sich beide Mannschaften schwer, klare Chancen herauszuspielen. Szimayer bekam nach einem langen Ball in Bedrängnis sechs Meter vor dem Tor keinen zwingenden Abschluss zustande (55.), auf der Gegenseite legte Jannik Mause den Ball ins Zentrum, doch die Kasseler klärten vor dem einschussbereiten Christian Kinsombi (58.). Einen Hundertprozenter hatte Ridle Baku auf dem Fuß, doch Keeper Niklas Hartmann klärte seinen Schuss aus elf Metern mit einer starken Parade (68.). 

KSV-Verteidiger Sergej Schmik probierte es mit einem Sololauf, zielte aus spitzem Winkel jedoch am langen Pfosten vorbei (74.). In der Schlussphase waren beide Seiten auf den Siegtreffer aus, scheuten jedoch das letzte Risiko, sodass keine klaren Chancen mehr heraussprangen.

FSV Mainz 05 II: Dahmen – Breitenbach, Häusl, Korczowski, Neubauer – Tyrala (83. Petermann) – Kinsombi (79. Sverko), Mörschel, Baku, Trümner (58. Mause) – Lappe.

Hessen Kassel: Hartmann – Schmik, Mimbala, Albrecht, Rakk – Brill, Bravo Sanchez – Dawid (86. Leinhos), Evljuskin (63. Schwechel), Korb – Szimayer (74. Schmeer).

Gelbe Karten: Tyrala, Häusl – Dawid

Schiedsrichter: Mario Schmidt (Daun-Steinborn).

Zuschauer: 698.

Von Torben Schröder

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