14 Uhr im Auestadion

Fünf Gründe, warum der KSV gegen Stuttgart die nächsten drei Punkte aufholt

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Er stand endlich wieder auf dem Platz: Marco Dawid (oben), hier gegen den Wolfsburger Paul-Georges Ntep, durfte gegen den VfL von Beginn an ran.

Kassel. Nach dem Retterspiel ist vor dem Liga-Alltag: Wenn der KSV Hessen am Samstag ab 14 Uhr im Auestadion auf die Reserve des VfB Stuttgart trifft, dann soll die Aufholjagd in der Fußball-Regionalliga Südwest weitergehen.

Dem 2:1 gegen Mannheim folgte ein 1:3 in Saarbrücken, derzeit stehen auf dem Minuskonto noch sechs Zähler zu Buche. Hier sind fünf Gründe, warum die Löwen den Rückstand auf Platz 18 weiter verkürzen.

  1. Das Retterspiel:  Nur 0:2 gegen den Bundesligistenverloren, das sollte dem Team von Trainer Tobias Cramer weiteres Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben. Und der KSV hat gegen Wolfsburg Werbung in eigener Sache gemacht. Auch wenn am Samstag gegen Stuttgart vielleicht keine 5000 Zuschauer ins Stadion kommen werden, so werden sich sicher einige von ihnen überlegen, die Löwen auch in der Liga zu unterstützen.
  2. Die Revanche I:  Wenn es eine Partie aus der vergangenen Saison gibt, die der KSV gern noch einmal von vorn beginnen würde, dann ist es wahrscheinlich die gegen Stuttgart II. Am 29. April stand es zur Halbzeit 0:3, die Löwen waren gedanklich überhaupt nicht auf dem Platz. Was damit zusammenhing, dass zwei Tage zuvor der damalige Aufsichtsratschef Matthias Hartmann und Ex-Finanzvorstand Dirk Lassen erstmals offiziell über die prekäre finanzielle Lage informiert hatten. Immerhin verkaufte sich der KSV dann nach der Pause ordentlich und verlor gegen den VfB „nur“ 0:4.
  3. Die Revanche II: Auch er hat an die Pleite gegen Stuttgart keine guten Erinnerungen - Sebastian Schmeer. Nur 75 Minuten hielt der 30-Jährige durch, dann musste er ausgewechselt werden. Es war der Beginn einer längeren Leidenszeit, die später in der Diagnose Hantavirus seine Begründung fand. Nun ist der Stürmer wieder zurück und soll im Duett mit Sebastian Szimayer für Furore sorgen. Angesichts einer Hintermannschaft des VfB, die in zwei Spielen fünf Gegentore kassiert hat, könnte diese Rechnung aufgehen.
  4. Die Rückkehrer:  Neben Nael Najjer und Tim-Philipp Brandner stand gegen Wolfsburg auch Marco Dawid endlich mal wieder in der Anfangsformation. „Der Muskel hat gehalten, das war positiv. Ich hoffe, dass es auch am Samstag für ein paar Minuten reichen wird“, sagte der 23-Jährige. Bis auf Lucas Albrecht, der sich in Saarbrücken verletzte, stehen Cramer somit wieder ein paar mehr Alternativen zur Verfügung.
  5. Der Rückstand:  Klar, der Blick auf die Tabelle ist für den KSV weiterhin ernüchternd. Beim genaueren Hinsehen aber fällt auf, dass mit Schott Mainz, dem FSV Frankfurt, dem SSV Ulm und Wormatia Worms gleich vier Teams noch keinen einzigen Zähler auf dem Konto haben. Die Löwen haben den Anschluss an die Liga also im Blick und würden mit einem Sieg gegen Stuttgart weiteren Auftrieb bekommen.

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