Montag gegen Koblenz, 17.45 Uhr

Fünf Gründe, warum der KSV Hessen im Auestadion Unterstützung verdient

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Tolle Choreographie: Fans des KSV Hessen Kassel in der Nordkurve bei der Partie gegen den 1. FC Saarbrücken am 5. November 2016. In den letzten drei Heimspielen braucht das Team die Unterstützung der Anhänger. 

Kassel. Der KSV Hessen Kassel hat in dieser Spielzeit in der Fußball-Regionalliga überrascht. Das junge Team von Trainer Tobias Cramer hatte eigentlich nie wirklich Abstiegssorgen und noch die Möglichkeit, am Ende unter den ersten Sechs zu stehen.

Drei Heimspiele stehen noch auf dem Programm für diese Saison – den Auftakt macht am Ostermontag die Partie gegen die TuS Koblenz (17.45 Uhr/Sport 1).

Und weil der Verein mehr denn je auf die Unterstützung seiner Fans angewiesen ist, haben sich die Löwen vorab noch einmal besonders bemüht, dies deutlich zu machen. Auf der Webseite des KSV Hessen wurde ein Brief an alle Löwen-Fans veröffentlicht, der die Bedeutung der Anhänger für das Team, die Außendarstellung und vor allem die Zukunft des Klubs ausdrückt. Wir haben fünf Gründe zusammengestellt, warum es sich lohnt, am Montag und auch bei den kommenden zwei Heimspielen ins Auestadion zu kommen.

1.Weil die Zukunft des Vereins auf dem Spiel steht. Der erste ist wohl auch zugleich der wichtigste Grund. Die Löwen haben eine tolle Saison gespielt – ganz gleich wie die ausstehenden Spiele enden. Trotzdem ist der KSV auf der Suche nach Sponsoren, um in Kassel weiterhin Regionalliga-Fußball bieten zu können. Ein gut gefülltes Auestadion erleichtert da die Verhandlungen.

2.Weil die Klub ein Konzept hat, das auch anderen Teams helfen würde. In Zeiten, in denen Insolvenzanträge von Fußball-Klubs keine Seltenheit mehr sind, ist der KSV Hessen fast schon das gute Vorbild, das zeigt, wie es auch ohne großes Geld funktioniert.

Mit dem Konzept hat sich der Verein Vertrauen zurückgeholt. Statt teuren Spielern von außerhalb bilden nun junge Talente und erfahrene Fußballer aus der Region das Herz dieser Mannschaft. Da muss auch nicht in jedem Jahr der Aufstieg das Ziel sein.

3.Weil beim Live-Spiel die Möglichkeit besteht, Kassel positv zu präsentieren. Sicher, ein Wochenspiel spät abends ist für Fans nicht optimal – gegen Koblenz geht es aber am Ostermontag um 17.45 Uhr los. Eine gute Zeit, um ins Stadion zu gehen. Davor überträgt Sport 1 das Spitzenspiel zwischen Mannheim und Saarbrücken (13.15 Uhr).

Insofern ist die Wahl, als zweite Partie den KSV gegen Koblenz zu übertragen, auch ein Stück weit als Kompliment zu verstehen. Und alle Fans haben die Möglichkeit, eine tolle Atmosphäre zu präsentieren. Für die, die nicht aus Kassel kommen und die Partie im Fernsehen verfolgen. Zudem hat der Verein bei vielen Zuschauern eine bessere Verhandlungsbasis, um bei künftigen Live-Spielen, mehr Werbeeinahmen einzufordern.

4.Weil da ja noch diese Wette zwischen Cramer und Sebastian Schmeer läuft. Genau haben sie nicht gesagt, wie viele Treffer Schmeer machen muss, um die Wette mit seinem Trainer zu gewinnen. Elf sind es bislang. Seine Bestmarke – neun Treffer aus der Saison 2013/2014 – hat er schon überboten. Mit Unterstützung von außen fällt ihm das Toreschießen sicher leichter, holt der KSV Punkte und erfahren wir, wann die Wette gewonnen ist.

5.Weil mal wieder Zeit für ein Traumtor im Auestadion ist. Direktverwandelte Ecken, Fallrückzieher, Volley-Freistöße – der KSV hat schon einiges geboten in dieser Saison. Zwar nicht immer im Auestadion, aber es wird mal wieder Zeit für ein Traumtor.

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