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Hessenpokal: Für die Löwen geht’s in den Hexenkessel

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Von: Maximilian Bülau

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Nur ein 0:0 in Walldorf: KSV-Trainer Tobias Damm.
Im Pokal gefordert: KSV-Trainer Tobias Damm. © Andreas Fischer

Für die einen ist es das Spiel des Jahres, für die anderen eine vermeintliche Pflichtaufgabe zwischen zwei schweren Ligapartien: Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel tritt in der 3. Runde des Hessenpokals heute Abend ab 19.30 Uhr beim Verbandsligisten SG Bad Soden im Main-Kinzig-Kreis an.

Kassel – Als Aufstiegsfavorit gestartet, steht Bad Soden derzeit nur auf dem fünften Platz in der Liga, die momentan von Dörnberg angeführt wird. Nachdem die SG gegen Willingen (2:2), Lichtenau (2:4) sowie Bronnzell (0:5) dreimal in Folge sieglos geblieben war, gab es am vergangenen Wochenende einen 6:1-Erfolg gegen Johannesberg.

Auf der Webseite der Heimmannschaft heißt es, auf dem Kunstrasenplatz werde ein Hexenkessel vorbereitet. Bad Soden freue sich auf den Kracher im Pokal. Zusätzliche Banden sowie Steherhöhungen würden organisiert, da der Klub 400 bis 500 Zuschauer erwarte, davon 100 aus Kassel. Ein solches Fußballfest habe es schon lange nicht mehr in Bad Soden gegeben.

Bei den Gastgebern fehlt der ehemalige Bundesligaprofi Kevin Pezzoni gesperrt. Die Löwen müssen auf Jascha Döringer verzichten, der sich im Abschlusstraining verletzt hat, sich laut Trainer Tobias Damm im schlimmsten Fall einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Hendrik Starostzik wird auf Kunstrasen geschont, Torhüter Maximilian Zunker darf trotz seiner Roten Karte in der Liga spielen.

Sollte der KSV heute gewinnen, würde im Viertelfinale der TSV Steinbach oder Weidenhausen warten. Steinbach ist am Samstag auch Gegner in der Liga. (Maximilian Bülau)

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