KSV gegen FC Ingolstadt II: 0:1

+

Kassel. Erste Heimniederlage für den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel in diesem Jahr: Gegen den FC Ingolstadt II verlor die Mannschaft von Trainer Uwe Wolf äußerst unglücklich - durch ein Tor in der 89. Minute.

Ingolstadts Florian Wenninger war kurz vor Schluss zur Stelle, als die Kasseler Abwehr es verpasste, die Situation rechtzeitig zu klären. Er sicherte seinem Team somit den ersten Erfolg nach vier Partien ohne Punktgewinn. Schon zwei Minuten vor der Entscheidung hatte Wenninger den Siegtreffer auf dem Fuß.

KSV Hessen Kassel gegen FC Ingolstadt II: 0:1

 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer
 © Fischer

Da aber verfehlte er das KSV-Tor noch knapp. Die Ingolstädter jubelten, die Kasseler dagegen ließen die Köpfe hängen. Dabei hatten die Löwen vor 500 Zuschauern im Auestadion über weite Strecken eine ganz ordentliche Leistung geboten. KSV-Trainer Uwe Wolf machte seine Ankündigung wahr, manchem Akteur aus der zweiten Reihe eine Chance geben zu wollen. So agierte Gianluca Maresca als Außenverteidiger, Manuel Pforr als Stürmer neben Andreas Mayer. Und René Ochs absolvierte seit Herbst vergangenen Jahres sein erstes Spiel von Anfang an.

Dem 28-Jährigen, der lange wegen einer Schambeinentzündung ausgefallen war, bot sich sogleich die erste gute Gelegenheit für den KSV. In der 18. Minute hatte sich Christopher Nguyen auf der rechten Seite gut durchgesetzt und nach innen gepasst, Ochs aber erwischte den Ball nicht optimal. Dennoch: Fortan war der KSV wach und bissiger, nachdem in der Anfangsphase die Gäste aus Ingolstadt das gefährlichere und zielstrebigere Team stellten. Schon eine Minute nach dem ersten Ausrufezeichen machte Pforr auf sich aufmerksam. Er wuselte sich im Strafraum durch, nach seinem Schuss verfehlte der Ball das Tor nur knapp. Die Szenen waren Ausdruck einer nun engagierteren Leistung der Kasseler.

Die Abwehr stand und hatte auch Karl-Heinz Lappe, den mit 16 Treffern besten Torschützen der Regionalligasaison, unter Kontrolle. Und nach vorn klappte es bei dieser neu formierten Elf mit zunehmender Zeit auch etwas besser. Die letzte Konsequenz fehlte aber - auch im zweiten Spielabschnitt. Der finale Pass kam häufig nicht, und wenn es mal einen Abschluss gab, fehlte den Schüssen der Pepp. Nur Andreas Mayer probierte es in der 63. Minute mit Wucht.

Ingolstadts Torwart Aaron Siegl war aber zur Stelle. Dennoch schien diese Aktion ein Signal zu sein für eine Schlussphase, in der die Entscheidung erzwungen werden sollte. Trainer Wolf hatte Tobias Damm und Caner Metin eingewechselt, um für Belebung zu sorgen. Der KSV drängte jetzt vermehrt, doch das eine, das siegbringende Tor fiel auf der Gegenseite. Wenninger belohnte die an diesem Abend cleverere Mannschaft.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.