Anpfiff: 19.30 Uhr im Kasseler

KSV Hessen Kassel empfängt den FK Pirmasens

Obenauf: Die Löwen mit (von links) Sergej Evljuskin, Niklas Hartmann, Tobias Damm, Mike Feigenspan, Marco Dawid, Sergej Schmik, Frederic Brill, Shqipon Bektashi, Hasan Pepic und Benjamin Girth nach dem 1:0 gegen Worms. Foto: Eibner

Kassel. Das gab es lange nicht mehr im Auestadion: Der KSV Hessen Kassel tritt zu einem Heimspiel als jenes Team an, das vor dem Spieltag Spitzenreiter war. 

Am Mittwoch stehen die Löwen nämlich nur deshalb nicht auf Platz eins, weil gestern bereits drei Partien ausgetragen worden sind. Gegner der Löwen heute ab 19.30 Uhr ist der FK Pirmasens - und damit erneut ein Team, das in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt ist. Die Mannschaft aus Rheinland-Pfalz hat nur eine Partie der bisher vier Begegnungen gewonnen.

Vom Spiel heute Abend wird es einen Liveticker auf HNA.de geben.

Die Löwen sind trotzdem gewarnt: Zum einen überschätzen sie die aktuelle Lage nicht, zum anderen zeigt ein Blick auf die vergangene Saison, dass Pirmasens unangenehm sein kann. Es gab zweimal ein 0:0. Vor der Partie heute haben wir noch ein paar Fragen an die Protagonisten. Ansonsten gilt: Auf ins Auestadion, den Spitzen-KSV schauen.

Eine Frage an Matthias Mink (Trainer des KSV): Können Sie das Wort Spitzenreiter überhaupt noch hören? 

Matthias Mink: Das kann ich schon noch hören, aber ich spreche es ganz selten aus. Für die Mannschaft ist die Euphorie natürlich positiv, aber über was unterhalten wir uns hier? Wir haben gerade einmal vier Spieltage absolviert - und man muss sehen, gegen wen wir bisher gespielt haben. Für uns geht es darum, den bisherigen Eindruck zu verfestigen.

Eine Frage an Tim Welker (Innenverteidiger des KSV): Warum steht die Null auch gegen Pirmasens? 

Tim Welker: Weil wir einerseits mit unserem Torwart Kevin Rauhut einen starken Rückhalt haben, der immer auf der Hut ist, wenn wir doch mal was durchlassen sollten. Und weil die Spieler vor Kevin gut aufeinander abgestimmt sind. Das heißt: Die Abwehrkette funktioniert ebenso wie das Pressing der gesamten Mannschaft, das beim Stören des Stürmers in der gegnerischen Hälfte anfängt.

Eine Frage an Sylvano Comvalius (Stürmer des KSV): Wie viel Arroganz ist gegen Pirmasens nötig? 

Sylvano Comvalius: Ich glaube, wir müssen voll auf Sieg spielen und als Mannschaft funktionieren. Das war bisher der Fall, weil jeder auch akzeptiert, wenn er mal nur auf der Bank sitzt. Es gibt also bei uns keine falsche Arroganz. Das ist die Voraussetzung für den Erfolg. Für mich sind nach meiner Kniereizung 90 Minuten noch zu lang, aber wenn ich spiele, schieße ich natürlich auch Freistöße.

Eine Frage an Dirk Lassen (Finanzvorstand des KSV): Werden mehr Zuschauer kommen, weil der KSV zuletzt Spitzenreiter war? 

Dirk Lassen: Ich glaube eher nicht, weil der Nordhesse an sich nicht so schnell vergisst, was in den letzten Jahres alles so passiert ist. Damit die Zuschauerzahl wieder spürbar nach oben geht, müssen wir dauerhaft oben stehen und weiterhin so schönen Fußball spielen wie jetzt. Ich rechne mit 2000 bis 2500 Zuschauern und hoffe, dass es gegen Elversberg richtig voll wird.

Eine Frage an Peter Tretter (Gäste-Trainer des FK Pirmasens): Wie wollen Sie den Spitzenreiter nach dem vierten Spieltag knacken? 

Peter Tretter: Das wird sicher keine leichte Aufgabe. Kassel hat sich gut verstärkt und verfügt über die Qualität, bis zum Saisonende oben mitzuspielen. Wir wären eigentlich schon froh, wenn es so läuft wie in der vergangenen Saison. Da haben wir zweimal 0:0 gespielt. Unser Rezept muss es sein, wenig Torchancen zuzulassen und den einen oder anderen Konter zu setzen.

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