Teams neutralisierten sich

KSV Hessen Kassel gegen Freiburg am Feiertag ohne Tore

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Kassel. Torlos am Feiertag: Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel kam im Heimspiel gegen den SC Freiburg II nicht über ein 0:0 hinaus.

In einer von zwei starken Defensivreihen geprägten Partie waren die Gastgeber vor 2000 Zuschauern nach der Pause zwar die bemühtere, die bessere Mannschaft, doch der eine entscheidende Schlag wollte einfach nicht gelingen.

Trainer Tobias Cramer hatte sich gegen den doppelten Sebastian entschieden. Schmeer spielte, Szimayer saß zunächst auf der Bank, wie auch Sascha Korb. Die Zuschauer brauchten dann einiges an Geduld. In den ersten 45 Minuten passierte herzlich wenig. "Sich neutralisieren" heißt das wohl, was da auf dem Platz zu sehen war. Torchancen? Keine einzige. Beide Defensiven standen extrem sicher. Es gab eine schöne Flanke von Marco Dawid (38.), die Torhüter Patric Klandt abfing. Es gab einen Kopfball von Lucas Albrecht (43.), der weit am Gehäuse vorbeistrich. Das war's erst einmal.

Bemerkenswert trotzdem, wie die Löwen-Anhänger reagierten. Immer wieder feuerten sie ihre Mannschaft demonstrativ an. In der 35. Minute erhoben sich sogar alle gemeinsam von den Sitzen, riefen ihr "KSV, KSV"!

Soviel Vertrauen wollten die Gastgeber natürlich zurückgeben. Nach der Pause wurde ihr Spiel druckvoller, wenn auch der Abschluss wie etwa beim Sololauf von Marco Dawid noch ausblieb (54.). Fünf Minuten später gab es sie dann aber, die erste echte Torchance. Albrecht flankte, Schmeer köpfte - doch der Ball kam zu zentral, Klandt klärte problemlos.

Man konnte noch nicht unbedingt sagen, dass der Führungstreffer nun in der Luft lag. Die Löwen aber beherrschten das Geschehen. Freiburg kam über 90 Minuten zu keinem echten Abschluss? Ein Schuss von Ingmar Merle aus 25 Metern (75.) läutete schließlich die Schlussphase ein, in der die Gastgeber noch einmal den Druck erhöhten. Die entscheidende Lücke in Freiburgs Defensive aber fanden sie nicht. So war das Ergebnis am Ende folgerichtig.

KSV: Hartmann - Schmik, Albrecht (78. Rakk), Brandner (67. Korb) - Brill - Dawid, Schwechel, Bravo Sanchez, Merle - Schmeer (61. Szimayer)

Freiburg: Klandt - K. Hermann, Sachanenko, Fellhauer (46. Schlotterbeck), Okoroji - Rinaldi (46. L. Herrmann), Torres, Banovic, Rodas Steeg - Daferner, Brünker (81. Wehrle)

SR: Müller ( Löchgau), Z: 2000

Gelbe Karten: Evljuskin, Brill - Fellhauer, Okoroji, Schlotterbeck

KSV torlos gegen den SC Freiburg II

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