Bektasi mit sechstem Saisontreffer

2:0 – Diese Löwen sind spitze!

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Eine der vielen großen Kasseler Torchancen: Tobias Damm scheitert an Torwart Kai Eisele.

Freiburg. Zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren sind die Kasseler Löwen Spitzenreiter der Fußball-Regionalliga.

Im Gastspiel bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg setzte Trainer Matthias Mink voll auf Offensive – und wurde mit dem zweiten Saisonsieg belohnt.

Schon nach 13 Minuten hatten Sergej Schmik (10.) und Torgarant Shqipon Bektashi (13.) die Treffer zum 2:0 (2:0)-Erfolg erzielt.

Bei der jungen Truppe des Sportclubs, die ohne Unterstützung aus dem Zweitliga-Team antrat, hatte Mink in Feigenspan, Bektashi und Damm drei Offensivkräfte aufgeboten. Und das zahlte sich rasch aus. Die Gastgeber hatten zwar bei Drägers zu hoch angesetztem Distanzschuss die erste Chance (5.), danach aber waren die Löwen die deutlich bessere und dominierende Mannschaft. Sie überrollten die überforderte U-20-Truppe des Sportclubs, gewannen mehr Zweikämpfe, waren bissiger und eroberten zahlreiche Bälle.

Die Folge: Nach zehn Minuten verlängert Damm mit dem Kopf einen Eckball Beckers, und am zweiten Pfosten nickt ausgerechnet Defensivmann Sergej Schmik mit seinem insgesamt erst dritten Treffer im KSV-Trikot den Ball zum 1:0 ins Netz.

Ein perfekter Start der Kasseler – und sie legen nach! Ausgerechent Shqipon Bektashi, der wie Nicolai Lorenzoni einige Lehrjahre in Freiburg absolviert hatte, erhöht kurze Zeit später auf 2:0. Per Direktabnahme drischt er das Runde von der Strafraumgrenze flach links ins Eckige. Schon sein sechstes Tor im dritten Spiel - Torausbeute aus der letzten Saison bereits eingestellt!

Und die Kasseler haben beste Chancen zum 3:0. Erst nutzt Bektashi einen Schnitzer der Freiburger Hintermannschaft, die mächtig am Schwimmen ist, doch seine Rückgabe verschießt Damm knapp. Wenig später scheitert Damm frei an Torwart Eisele. Noch einmal hält Freiburgs Schlussmann sein Team im Spiel: Unmittelbar nach der Pause ist er zur Stelle bei Gieses Kopfball.

Löwen siegen 2:0 in Freiburg

„Die frühen Tore haben uns natürlich in die Karten gespielt“, bilanzierte Trainer Mink hoch zufrieden. „Aber wir hätten die Chancen konsequenter und effetiktiver ausspielen müssen, um den Sack schon bis zur Pause zuzumachen.“

Wirklich bangen aber musste der Löwen-Coach um den Sieg nicht mehr. „Freiburg hatte zwar mehr Ballbesitz, aber wir haben nicht viel zugelassen“, sagte Mink. Eine einzige Schrecksekunde gab es für die Löwen, als ein Fernschuss von Hofgärtner an einen Pfosten krachte (71.).

„Jetzt müssen wir rasch und gut regenerieren, dann fahren wir am Samstag mit noch mehr Selbstvertrauen zum nächsten Auswärtsspiel nach Worms“, erklärte Mink.

Freiburg: Eisele - Faller, Müller, Bohro, Rodas Steeg - Hofgärtner - Brünker (37. Lickert), Dräger (85. Pimentel), Dorn, Stenzel (46. Schleusener) - Kinoshita

Kassel: Rauhut – Schmik, Welker, Giese, Lorenzoni – Brill (88. Evljushin) – Becker, Pepic – Feigenspan (71. Dawid), Bektashi (63. Comvalius), Damm

SR: Klein (Kirkel). Z: 300

Tore: 0:1 Schmik (10.), 0:2 Bektashi (13.).

Von Sebastian Ehret

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