Heimspiel

KSV: 1:0 gegen Mannheim - das sagen die Spitzenreiterbesieger

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Kassel. Als sich die Spieler des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel nach diesem so eindrucksvollen 1:0-Sieg gegen den Tabellenführer Waldhof Mannheim in Richtung Kabine machten, da wollten die Fans aus der Nordkurve noch eine Verlängerung.

Sie beorderten die Spitzenreiterbesieger noch einmal zu sich - und dann gab es eine Extra-Portion Party. Das erinnerte an die unbeschwerten Jubeltage aus Zeiten, in denen ein Heimsieg gegen Mannheim eher noch eine Selbstverständlichkeit war - und keine Überraschung.

Aber was heißt schon Überraschung bei den Löwen in dieser Saison, die ja eine permanente Überraschung sind? Mit ihrer Leidenschaft und ihrem erstaunlichen Hang zu spielerischen Lösungen haben sie sich durchaus Respekt erarbeitet in der Liga - und bei den Anhängern sowieso.

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Mannheim bespielten diese Löwen mal eben so, als ob sie die Favoriten wären. Der einmal mehr starke Innenverteidiger Lucas Albrecht nannte nachher einen Grund für den Sieg: "Wir haben uns einfach auf dieses Spiel gefreut: unter Flutlicht gegen den Ersten - für solche Partien sind wir doch Fußballer geworden."

Mit dieser Einstellung hatte der KSV von Anfang an Zugriff. "Wir sind gut in die Zweikämpfe gekommen, und wir hatten ja auch gleich in der ersten Minute den ersten Torschuss", erinnerte sich Adrian Bravo Sanchez, der im Mittelfeld rackerte und nachher versuchte, den Erfolg generell zu erklären: "Wir kämpfen, aber wir versuchen dann auch, fußballerisch ans Ziel zu gelangen." Das trifft es ganz gut.

KSV bezwingt Tabellenführer Waldhof Mannheim mit 1:0

 © Hedler
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Bei aller Euphorie fiel nach diesem Coup aber auch auf, dass alle bemüht waren, nicht abzuheben. Trainer Tobias Cramer sprach von einer Momentaufnahme und von noch einem weiten Weg. "Die Liga ist brutal eng." Die Spiele kosten Kraft, das bekam auch Torschütze Sebastian Schmeer zu spüren. Er wurde in der 66. Minute ausgewechselt, weil ein Muskel zugemacht hatte, wie es im modernen Sportsprech heißt. Als alle noch feierten, wurde er in der Kabine bereits behandelt.

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