Fußball-Regionalliga: Löwen spielen mutig, treffen nicht und verlieren

0:4 – KSV Hessen geht in Trier unter

Hoch die Beine: Kassels Mike Feigenspan (links) und der Trierer Florian Riedel. Foto: Hedler

Trier. Offensiv und lange Zeit mutig agiert, einem Spitzenteam einiges abverlangt, am Ende aber ohne zählbaren Erfolg geblieben und deutlich verloren.

Das ist das Fazit des KSV Hessen Kassel nach der 0:4 (0:2)-Niederlage am Freitagabend im Auswärtsspiel der Fußball-Regionalliga-Südwest bei Eintracht Trier, das durch den Dreier zumindest vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz vorrückte.

Zum Anpfiff waren die rund 25 mitgereisten KSV-Anhänger noch nicht da, ihre „Begrüßung“ erhielten sie dann aber in der vierten Minute: Nach einer Linksflanke von Christoph Anton konnte die Kasseler Abwehr nicht konsequent genug klären; Charles Rugg stand in der Mitte goldrichtig und traf aus kurzer Distanz zum 1:0.

Die Mannschaft von Trainer Matthias Mink zeigte sich von dem frühen Rückstand aber unbeeindruckt und suchte ihre Chance im Spiel nach vorn: In der sechsten Minute passte der agile Sergej Schmik nach innen, wo Triers Michael Dingels im letzten Moment vor dem einschussbereiten Mike Feigenspan klärte. Wenig später blockte Christopher Spang einen Schuss von Lorenzoni ab (10.).

Die Außenverteidiger Lorenzoni und Schmik bei eigenen Angriffen weit aufgerückt plus die drei etatmäßigen Angreifer Marco Dawid, Sylvano Comvalius und Mike Feigenspan: Aber auf die Offensive des KSV Hessen stellte sich Trier im Laufe der Partie immer besser ein – und kam sogar noch vor der Pause zum 2:0. Ein Freistoß von Christian Telch, der bereits beim Trierer 2:0 im Hinspiel getroffen hatte, fand am langen Pfosten Dingels, der vorbei am auf der Linie klebenden Rauhut traf (45.).

Trotz des Nackenschlags kurz vor dem Seitenwechsel gab sich die Mink-Elf noch nicht geschlagen. Die große Chance zum Anschlusstreffer hatte in der 59. Minute der Ex-Trierer Comvalius. Mit dem von Dingels an Feigenspan verwirkten Foulelfmeter scheiterte er aber an SVE-Torwart Keilmann. Als Vorbereiter trat Comvalius in Minute 67 in Erscheinung: Nach seiner Hereingabe verfehlte der eingewechselte Tobias Damm knapp das Ziel. 

Auch Feigenspan hatte kein Glück im Abschluss. Bei seinem Versuch aus 14 Metern reagierte Keilmann stark (77.). Am Ende schraubte Trier das Ergebnis nochmal ordentlich in die Höhe. Zunächst überraschte Anton mit einem Heber Rauhut (81.). Kurz danach war auch Garnier erfolgreich (83.). 4:0: Ein klarer und verdienter Sieg der Trierer, der aber letzten Endes um zwei Tore zu hoch ausgefallen war.

Von Andreas Ahrens

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