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KSV Hessen: Kommt nach dem kleinen (endlich) das große Derby?

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Von: Maximilian Bülau

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Intensiv: Kassels Ingmar Merle (vorn) im Zweikampf mit Baunatals Fatih Üstün. Foto: Schachtschneider
Intensiv: Kassels Ingmar Merle (vorn) im Zweikampf mit Baunatals Fatih Üstün. © Schachtschneider

Kassel. Beim Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel würde man derzeit sicher gern langfristiger planen. Spielen wir, oder spielen wir nicht?

Diese Frage stellt sich zumindest vor Heimspielen jedes Mal aufs Neue. Das Wetter ist im Februar eben immer noch winterlich. Am Wochenende sollte eigentlich Hoffenheim II ins Auestadion zum Pflichtspiel in der Regionalliga Südwest kommen.

Stattdessen gab es einen Test gegen den KSV Baunatal auf dem G-Platz. Morgen ist nun zum dritten Mal das Hessenderby gegen Kickers Offenbach angesetzt (19.30 Uhr). Ob der Rivale aus dem Süden aber nach Kassel kommt, wird erneut erst heute bei der Platzbegehung entschieden. Folgt das große auf das kleine Derby? Feststehen wird das erste am Montagnachmittag.

Der Test

Eigentlich wollte KSV-Trainer Tobias Cramer kurzfristig noch einen Gegner aus der Regionalliga West bekommen - Wuppertal, Oberhausen oder Westfalia Rhynern. Die waren aber alle schon verplant. Und weil der eigentlich angesetzte Test des KSV Baunatal ebenfalls abgesagt wurde, kam dann das Duell der beiden Nachbarn zustande.

Auf dem G-Platz am Auestadion sahen die Zuschauer am Samstagnachmittag dann ein sehr zweikampfbetontes Spiel, in dem der KSV bestimmend war, aber vor dem Tor mal wieder versagte. Beste Chancen von Ingmar Merle (29.), David Lensch (31.), Sebastian Szimayer (49.) und Nael Najjar (79.) wurden auf der Linie geklärt oder kläglich vergeben und verstolpert.

Besser machte es schließlich Marco Dawid vier Minuten vor dem Ende, der einen wunderschönen Pass von Admir Saric technisch anspruchsvoll mit dem Oberschenkel mitnahm und den Ball dann sicher unten links einschob. Viel mehr Ansehnliches gab es aber nicht.

Kassel: Hartmann - Schmik (46. Schütze), Mimbala (46. Rakk), Albrecht (46. Evljuskin), Brandner (46. Korb) - Brill (46. Schwechel), Unzicker (46. Baumgarten) - Merle (46. Saric), Bravo Sanchez (46. Dawid), Lensch (46. Najjar) - Schmeer (46. Szimayer)

Baunatal: Bielert (46. Rick) - Krengel (46. Han), Wolf, Petrukhin, Samson - Üstün (46. Cho), Grashoff - Pforr (46. Werner), Schäfer (45. Möller), Schrader - Bandowski

Die Pflicht

Wirklich Mut macht dieser Test für das Hessenderby nicht. Auch wenn Trainer Cramer wohl nicht mit der eigentlichen Stammelf startete. Gegen Offenbach ist denkbar, dass zumindest Lensch und Laurin Unzicker nicht von Beginn an auf dem Feld stehen werden. Die Südhessen sind übrigens mit zwei 3:0-Erfolgen gegen Elversberg und Völklingen ins Jahr 2018 gestartet und kämpfen um einen Platz in der Aufstiegs-Relegation. Aber irgendwann muss der Knoten nach 15 sieglosen Spielen ja platzen.

Hessenderby - der dritte Versuch

Ein Hessenderby haben die Fans der Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel und Kickers Offenbach in dieser Saison schon zu sehen bekommen. Das Hinspiel in Offenbach ging 0:1 verloren. Das Rückspiel wird mittlerweile aber zum Problemspiel - und das liegt nicht an den Anhängern.

Zunächst sollte die Partie am 10. Dezember 2017 im Auestadion ausgetragen werden, Sport 1 wollte sie live übertragen. Weil der Platz nicht bespielbar war, musste das Derby ausfallen. Der zweite Versuch dann am 5. Februar, aber wieder war witterungsbedingt kein Fußball möglich. Morgen nun also der dritte Versuch. Ob das Spiel dieses Mal stattfinden kann, ist aber erneut fraglich und wird am Montag entschieden.

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