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KSV Hessen startet in die Vorbereitung: Aufgalopp ohne neue Gesichter

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Von: Maximilian Bülau

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Die Spieler (links) und der Trainer (rechts): Die Löwen beim ersten gemeinsamen Training im Jahr 2018. Vorneweg läuft Kapitän Frederic Brill. Tobias Cramer macht sich Notizen während der ersten Übungseinheit. Fotos: Fischer
Die Spieler (links) und der Trainer (rechts): Die Löwen beim ersten gemeinsamen Training im Jahr 2018. Vorneweg läuft Kapitän Frederic Brill. Tobias Cramer macht sich Notizen während der ersten Übungseinheit. © Fischer

Kassel. Genau ein Monat ist vergangen. Am 14. Dezember bestritt der Fußball-Regionalligist sein letztes Pflichtspiel im Jahr 2017 - 0:1 verlor das Team bei der Reserve des VfB Stuttgart.

Am 14. Januar 2018 ging es um 14 Uhr erstmals wieder gemeinsam für die Löwen auf den Trainingsplatz. Aufgalopp auf dem Kunstrasen war angesagt.

Dass die Spieler so lange die Beine hochlegen durften, bedeutet das aber nicht. „Es gab ein Programm für die Pause. Jeder hat sechs Läufe absolviert“, sagt Trainer Tobias Cramer. Und das wurde auf eine moderne Art kontrolliert. „Alle Spieler haben Fitnessuhren. Die zeigen an, wie lange sie gelaufen sind“, erklärt der Coach.

Weil läuferisch schon einiges absolviert wurde, konnte es gleich mit dem Ball losgehen - und das mit insgesamt 27 Akteuren: zwei Torhüter und 25 Feldspieler. Neue Gesichter suchte man beim Trainingsauftakt der Löwen dagegen vergeblich. Einzig die drei A-Jugendlichen Ioannis Mitrou (18), Luca Wendel (17) und Serkan Durna (17) durften bei der ersten Mannschaft schon mal reinschnuppern.

„Das ist ja nichts Neues. Das haben wir letztes Jahr auch schon so gemacht, dass einige Nachwuchsspieler einen Eindruck bekommen können. Und es hat sich ja bewährt. Im vergangenen Jahr haben zum Beispiel Brian Schwechel, Laurin Unzicker und David Lensch mittrainiert und man sieht jetzt, dass sie den Sprung schaffen können“, erklärt Cramer. Von außerhalb war dagegen kein Neuer dabei. Das könnte sich aber bald ändern.

Namen verrät Cramer zwar noch nicht, er kündigt aber an, dass in den kommenden Wochen bis zum Ende der Transferperiode noch Trainingsgäste erwartet werden. Bis zum 31. Januar könnte der KSV theoretisch noch neue Spieler verpflichten. Das erste Pflichtspiel ist derzeit für Montag, 5. Februar, gegen Kickers Offenbach (20.15 Uhr/live auf Sport 1) angesetzt.

Aber auch so haben die Kasseler personell wenig Sorgen vor dem Rückrundenstart. Bis auf Torwart Valentin Kliebe, der sich bereits im vergangenen Jahr eine Meniskusverletzung zugezogen hatte und noch vor Weihnachten operiert wurde, standen gestern alle Spieler auf dem Trainingsplatz. Auch der lange verletzte Michael Voss könnte so bald erste Minuten in der ersten Mannschaft sammeln. Das macht Hoffnung für eine sehr schwierige Aufgabe.

Hintergrund: Der Fahrplan der Vorbereitung

Morgen steht die Gläubigerversammlung des KSV Hessen an. Damit könnte das Insolvenzverfahren seinen Abschluss finden. Ebenfalls morgen treten die Löwen zum ersten Test des Jahres an. Ab 19 Uhr ist der SSV Sand (Verbandsliga) zu Gast auf dem Kunstrasenplatz. Vier Tage später, am Samstag, kommt der SC Wiedenbrück nach Kassel (14 Uhr). Das Team aus der Regionalliga West war schon im Sommer Testspielgegner. Damals verlor der KSV 0:3. Einen Tag später spielen die Löwen bei Hermannia Kassel (15 Uhr). Am Samstag, 27. Januar, ist der TSV Lehnerz (Hessenliga) zu Gast (14 Uhr). Am 30. Januar spielt der KSV zuhause gegen Nordhausen (16 Uhr).

Fotos vom Trainingsauftakt finden Sie hier.

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