Meier und Wiegand ergänzen Rose

KSV Hessen: Vorstand komplett, Trikot gefüllt

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Gaben Auskunft über die aktuelle Lage beim KSV Hessen: Enrico Gaede, Vorsitzender des Aufsichtsrates (links) und Jens Rose, Mitglied des Vorstandes.

Kassel. Schon bei der Mitgliederversammlung hatte die neue Führung des KSV Hessen Kassel Transparenz versprochen. Dass das nicht nur leere Worte waren, zeigten Vorstandsmitglied Jens Rose und der Aufsichtsratsvorsitzende Enrico Gaede am Montag.

Aktualisiert um 19.39 Uhr -  Sie luden zum Pressegespräch, um über Neuigkeiten zu informieren in die Mannschaftskabine. Fragen und Antworten:

Wer sind die zwei weiteren Vorstandsmitglieder?

Swen Meier und Claus Wiegand. Meier ist 39 Jahre alt, verheiratet und hat einen zweijährigen Sohn. Er arbeitet als technischer Leiter bei der Rohde Tief- und Straßenbau GmbH und soll sich vor allem um die Wirtschaftlichkeit und Finanzen kümmern. Meier war zudem Torwart und spielte unter anderem für den OSC Vellmar. Claus Wiegand ist Inhaber der Firma Wiegand Transporte und Geschäftsführer bei „World of Ahle Wurscht“. Der 43-Jährige unterstützt den Verein schon länger als Sponsor, hat zwei Kinder – eine Tochter (12) und einen Sohn (5). Damit ist der Vorstand nun im operativen Geschäft handlungs- und beschlussfähig.

Wie sieht es mit dem Sponsoring für die kommende Saison aus?

Eisenbach Tresore wird auch weiterhin auf der Brust des KSV-Trikots zu sehen sein. Das Unternehmen aus Fuldabrück war auch im vergangenen Jahr schon als Trikotsponsor aktiv. „Die Konditionen sind in Anbetracht auf die Liga so attraktiv, dass wir das Angebot annehmen“, sagt Rose. Einen Hauptsponsor werde es aber aller Voraussicht nach nicht geben. „Wir werden das auf mehrere Schultern verteilen. Klar ist aber auch, dass wir nicht so viel Geld wie in den vergangenen Jahren zusammenbekommen werden“, sagt Rose.

Welche Neuigkeiten gibt es aus sportlicher Sicht?

Steven Rakk wird dem KSV definitiv ein weiteres Jahr erhalten bleiben. Dies bestätigte Gaede. Er habe bei der Reserve von Borussia Mönchengladbach in den Trainingseinheiten einen guten Eindruck hinterlassen. „Wenn der Sprung noch zu groß ist, tut sich ein junger Spieler damit aber auch keinen Gefallen“, sagt Gaede. Andererseits zeige das Interesse aber auch, dass der KSV sich als Ausbildungsverein einen Namen mache, was für junge Spieler attraktiv sei. Rakks Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Im Fokus stünden weiterhin ein bis zwei neue Spieler, mit denen derzeit schon Gespräche geführt würden. Dabei ist vor allem ein Innenverteidiger erklärtes Ziel. Die Entscheidung über die Zukunft von Rolf Sattorov falle Mitte der Woche. Der Stürmer ist derzeit zum Test bei einem kroatischen Erstligisten. Sollte es zu keiner Einigung kommen, werde Sattorov definitiv zu den Löwen zurückkehren. Wenn nicht, müsse man auch über einen weiteren Stürmer nachdenken.

Welche Aktionen werden zur Rettung des Vereins unternommen?

„Es gibt eine schriftliche Zusage von Hannover 96 für ein Testspiel“, sagt Rose. Allein der Termin stehe noch nicht fest. In der Vorbereitung in diesem Sommer werde es nicht mehr stattfinden. Zudem werde es am 29. September ein Rettungskonzert für den Verein in der Stadthalle geben. Künstler wurden noch nicht bekanntgegeben. Zudem wird Eisenbach Tresore auf dem Zissel einen Stand für den KSV haben.

Wie steht es um Gerüchte, die zweite Mannschaft könnte abgemeldet werden?

Gaede betonte, dass eine zweite Mannschaft in der Verbandsliga für den Weg, in Zukunft auf Jugendspieler zu setzen, unabdingbar sei. Die Mannschaft wird also bestehen bleiben. Laut Rose wird aber auch dort eingespart. Die zweite Mannschaft solle eher zu einer U21 werden, die Durchlässigkeit in den Teams schafft.

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