Löwen zerfallen

2:6 trotz Überzahl: KSV Hessen Kassel erlebt Debakel in Fulda

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Sie mussten dem Gegner sechs Mal beim Jubeln zusehen: Tim Brandner (M.) und seine Löwen gingen in Fulda unter.

Derber Rückschlag im Aufstiegsrennen: Der KSV Hessen Kassel verlor nach einem desolaten und komplett wehrlosen Auftritt bei der SG Barockstadt in Fulda sage und schreibe 2:6 (0:3).

Bitter genug. Noch schlimmer war, dass die Gastgeber sogar in Unterzahl drei Treffer erzielten und 6:0 führten. Es war die erste Niederlage seit Oktober letzten Jahres. Die Löwen sind nach dieser nicht zu erklärenden, fast willenlosen Leistung auf fremde Hilfe angewiesen, wollen sie noch Platz zwei der Hessenliga erreichen.

Die KSV-Fans hatten sich einiges ausgedacht für Fulda. Mindestens 300 waren es in der Kurve, die zudem eine Choreografie vorbereitet hatten. Motto: Hessen Kassel unbesiegbar. Okay, das stimmte ja irgendwie. Die letzte Partie ohne Punkte lag lange zurück. Am 6. Oktober verlor der KSV 0:1 in Hadamar. In der 20. Minute aber verstummte der unermüdliche Dauergesang des Anhangs. Fulda traf. Und unglaublich: Es war das Tor zum 3:0.

Noch unglaublicher: Die Gäste kassierten drei Kontertore. Das war einerseits natürlich ungeheuer effizient gespielt von den Barockstädtern, andererseits aber auch sehr, sehr leicht. Denn Kassel verteidigte vogelwild. Nie in dieser Saison wurde einem Gegner das Toreschießen so leicht gemacht. Der Reihe nach: In der 4. Minute stürmte der starke Patrick Broscke über rechts ungestört nach vorn und flankte, in der Mitte köpfte Dominik Rummel ebenso ungehindert ein. Von Kassels Innenverteidigung, in der Ingmar Merle weiter verletzt fehlte, war nichts zu sehen.

In der 9. Minute geht erneut Broschke auf und davon, legt im Strafraum quer auf Marius Strangl. Der steht? Natürlich frei! Und trifft flach zum 2:0. Die Krönung dann in besagter 20. Minute. Sebastian Schmeer spielt einen schlimmen Fehlpass, die Gastgeber kontern perfekt - und erneut ziemlich ungestört. Diesmal ist es Broschke selbst, der zum 3:0 vollendet.

Vielleicht wäre alles etwas anders gekommen, hätte die erste Kasseler Chance gesessen. Adrian Bravo Sanchez spielte einen langen Ball direkt in den Lauf von Mahir Saglik, der direkt weiterleitete. Doch Marco Dawid schoss freistehend rechts am Tor vorbei (13.). Wesentlich mehr kam nicht von Kassel. Schmeer schoss noch einmal aus der Drehung, scheiterte jedoch an Torhüter Tobias Wolf (30.).

Nein, das war nichts. Tobias Cramer hätte zur Pause die halbe Mannschaft auswechseln können. Er wechselte erstmal gar nicht. Auch nicht, als Fuldas Dennis Müller nach einem üblen Foul an Brian Schwechel Rot sah (51.). Denn statt hoffnungsvoller wurde es nun richtig demütigend. Denn der KSV konnte noch katastrophaler. Er ließ sich jetzt auch in Überzahl auskontern. Unfassbar, wie leicht das war für die Barockstätter. Die durch Strangls Solo unter dem Motto "Okay, wenn mich niemand angreift marschier ich mal"; auf 4:0 erhöhte (57.). Und durch Broschke nach Sergej Evljuskins schlimmen Fehlpass die Vorführung der Löwen perfekt machte (62.). Marius Strangl machte mit seinem dritten Treffer den unfassbare Zerfall einer Mannschaft perfekt. Schmeers Doppelschlag in der Schlussphase konnte an der Erkenntnis nichts mehr ändern: So liegt die Aufstiegsrunde für die Löwen in weiter Ferne.

Statistik: So hat der KSV Hessen Kassel gespielt

Fulda: Wolf - Fuß, Gröger, Pecks, Hillmann - Pomnitz, Schaaf, Müller, Strangl (80. Trägler) - Broschke (88. Odenwald), Rummel
KSV: Hartmann - Najjar, Evljuskin, Häuser, Brandner (78. Strangl) - Brill, Schwechel - Dawid, Saglik, Bravo Sanchez - Schmeer
Schiedsrichter: Safi (Erlensee)
Zuschauer: 1300
Tore: 1:0 Rummel (4.), 2:0 Strangl (9.), 3:0 Broschke (20.), 4:0 Strangl (57.), 5:0 Broschke (62.), 6:0 Strangl (78.), 6:1 Schmeer (85.), 6:2 Schmeer (89.)
Rote Karte: Müller (51.)

Der Liveticker zum Nachlesen

1. Halbzeit

2. Halbzeit

SG Barockstadt

3

6

KSV Hessen

0

2

Die Spieler versammeln sich jetzt noch einmal im Kreis. Die Fans verharren noch in der Kurve. Das wird gleich kein leichter Gang. Aber auch dem müssen sich die Löwen nun stellen. Es bleibt festzuhalten: Der KSV verliert erstmals seit dem 6. Oktober 2018 wieder ein Spiel in der Liga. Und das absolut verdient. Von unserer Seite war es das. An dieser Stelle finden Sie in Kürze auch den Spielbericht. 

Und dann ist Schluss. Was für ein Spiel hier in Fulda. Der KSV verliert nach einer grauenhaft schlechten Leistung 2:6 gegen die SG Barockstadt. Am Ende klingt das Ergebnis fast noch besser als das Spiel. Das war nichts. Drei Gegentore in Überzahl. Das alles ist nicht zu erklären. 

91. Minute: Wieder Schmeer. Fast das 3:6. Das klingt hier alles eher nach Eishockey, viel Fußball war das vom KSV auch heute nicht. 

90. Minute: Im Gegenzug fast das 2:7. Dominik Crljenec vergibt. 

90. Minute: Ecke für den KSV. Und das 2:6. Wieder ist es Schmeer. Per Kopf verwertet er eine Flanke von Brill, nachdem die Ecke zunächst abgewehrt wurde. Das geht jetzt sehr einfach. Barockstadt ist auch nicht mehr voll dabei. 

Man kann nur hoffen, dass dieses Spiel bald vorbei ist. 

87. Minute: Freistoß für Barockstadt aus 20 Metern. Der bringt aber nichts ein. 

86. Minute: Barockstadt wechselt ein letztes Mal. Odenwald kommt für Broschke. 

85. Minute: Das 1:6 - Schmeer trifft nach einer Ecke per Dropkick. Das ist nicht mal Kosmetik für das Ergebnis. 

84. Minute: Schuss von Saglik, wieder hält Wolf stark. 

83. Minute: Dawid hat noch einmal eine Möglichkeit, wieder hält Wolf stark. Da geht heute kein Ball mehr rein. 

Es fehlen einem die Worte. Die Spieler zeigen keine Gegenwehr, keinen Willen. Diese Leistung ist nicht zu erklären. Total verunsichert ist der KSV. Und das nach so einer Serie. Seit dem 6. Oktober 2018 hatten die Löwen nicht verloren. Damals gab es ein 0:1 in Hadamar. Zur Erinnerung: Es steht hier 0:6. 

81. Minute: Bravo Sanchez rutsch auf dem Ball aus und ermöglicht so die nächste Chance. Der Schuss vom Leon Pomnitz geht aber drüber. Das ist fast Slapstick hier. 

80. Minute: Und fast das 0:7. Broschke tanzt vier Abwehrspieler aus und versucht es mit der Hacke gegen Hartmann. Der hält. Immerhin. 

Ziegler ist jetzt für Brander auf dem Feld. 

78. Minute: Und das 0:6. Strangl trifft zum dritten Mal. Wieder steht er ganz allein vor Hartmann. Der kann einem nur leid tun. Da waren die Löwen zwar ebenfalls nur zehn Mann auf dem Feld. Aber das ist nur noch peinlich. 

76. Minute: Brandner hält sich die Schulter und muss runter. Jetzt wechselt Cramer doch noch. Das hat aber gedauert. Gut vorstellbar, dass er überlegt hat, ebenfalls zu Zehnt zu Ende zu spielen. 

74. Minute: Aus einem Garten im Hintergrund des Stadions geht Feuerwerk in die Luft. Ein wenig ironisch. 

73. Minute: Freistoß jetzt von der Strafraumkante für den KSV. Der geht in den Rückraum zu Schmeer. Wieder wird es nicht gefährlich. 

72. Minute: Das hätte das 1:5 sein müssen. Schwechel flankt, Saglik schießt aufs leere Tor. Julian Frank Pecks klärt auf der Linie. 

71. Minute: Nach vorn geht immer noch nichts. Die Versuche der Löwen sind harmlos. Schüsschen von der Strafraumgrenze, die vorbeigehen. Hinten stehen sie mit zwei Spielern, Patrick Broschke wartet auf Konter. 

69. Schmeer versucht es noch einmal und holt eine Ecke raus. 

68. Minuten: Wer den KSV in den vergangenen Wochen gesehen hat, kann bei diesem Spiel nur sprachlos zuschauen. 

67. Minute: Die KSV-Anhänger packen schon einmal ihre Utensilien zusammen. Hoffnung hat hier niemand mehr. 

Fraglich auch, was diese Pleite mit dem Selbstvertrauen der Löwen machen wird. Das ist wirklich gar nichts, kein Aufbäumen, keine Gegenwehr. 

66. Minute: Cramer steht mittlerweile nicht mal mehr am Spielfeldrand und hat sich auf die Auswechselbank zurückgezogen. 

65. Minute: Auf dem Platz ist nur noch Verunsicherung. Barockstadt ist nur noch zu Zehnt. Und dennoch schießt hier wenn dann das Heimteam weitere Tore. Das gibt es gar nicht. 

63. Minute: So einen schlechten Auftritt des KSV hat es schon ganz lange nicht mehr gegeben. Die Spieler haben keine Einstellung, lassen sich überlaufen, machen Fehler um Fehler. Das ist eine Katastrophe. Trainer Cramer hat trotzdem bislang nicht gewechselt. Das könnte auch Absicht sein, weil er das keinem Auswechselspieler mehr antun möchte.  

62. Minute: Und es geht weiter. 0:5! Ganz schlimmer Fehlpass von Sergej Evljuskin, Broschke geht allein aufs Tor und schiebt ein. Was ist hier nur los? Ein Mann mehr, und die Löwen kassieren bereits den zweiten Gegentreffer in Überzahl.   

59. Minute: Nach vorn sind die Löwen weiter harmlos, hinten anfällig. Hier werden die Schwächen des KSV gnadenlos aufgedeckt. 

58. Minute: Barockstadt wechselt, Dominik Crljenec kommt, Dominik Rummel geht runter. 

57. Minute: Nicht zu fassen! Der KSV hat einen Mann mehr auf dem Platz, lässt aber erneut auskontern. Marius Strangl geht allein auf Brill zu, an ihm vorbei und schießt dann ein. 0:4! Das ist wirklich ein amateurhaftes Abwehrverhalten. 

55. Minute: Dawid hat heute auch einen ganz schwachen Tag erwischt. Wieder dribbelt er sich auf der linken Seite fest. 

54. Minute: Schwechel wurde übrigens behandelt, kann aber zum Glück weitermachen. 

53. Minute: Der KSV ist nun also rund 40 Minuten in Überzahl. Was macht er daraus? 

Und es gibt Rot! Schiedsrichter Gahis Safi hat sich kurz mit seinem Assistenten besprochen und schickt Dennis Müller vom Platz. Das ist durchaus vertretbar. Das war ein hartes Einsteigen und dazu von hinten. 

50. Minute: Große Aufregung jetzt nach einem harten Foul an Brian Schwechel. Saglik schnappt sich den Ball und hämmert ihn auf den Boden. 

49. Minute: Das hätte wieder gefährlich werden können, doch Schmeer kann den Ball im Strafraum nicht stoppen. Die ersten Minuten verlaufen schon einmal geordneter, besser. Aber das Spiel hat ja nun auch eine ganz andere Dynamik. 

48. Minute: Schöner Schuss von Saglik, der am Sechzehner einen Gegner aussteigen lässt und dann draufhält. Knapp am Pfosten vorbei. 

47. Minute: Langer Ball auf Saglik, doch Ex-KSV-Torwart Wolf im Kasten der SG Barockstadt ist zur Stelle. 

Beide Mannschaften haben nicht gewechselt. Das kommt zumindest beim KSV ein wenig überraschend nach dieser Leistung. 

Die Mannschaften sind zurück auf dem Platz. Es geht weiter. Mal sehen, wie diese Anfangsphase nun verläuft. 

Man hat im Fußball ja schon einige Wunder gesehen, aber heute ist das bei diesem KSV schwer vorstellbar. Wir melden uns in zehn Minuten wieder. 

Jetzt ist Pause. Was für eine Halbzeit. Die Löwen liegen 0:3 zurück, kassieren die Gegentreffer alle in den ersten 20 Minuten und lassen sich mehrmals auskontern. Hinten war das ganz schwach, vorn wenigstens anfangs noch um Ordnung bemüht. Nach dem dritten Gegentor stellte der KSV dann größtenteils das Spielen ein. Mal sehen, ob Trainer Tobias Cramer jetzt noch einmal Worte finden kann, um das Team aufzubauen. 

45. Minute: Nach einem Einwurf verschafft sich Saglik Platz. Allerdings nicht ganz regelkonform. Sonst wäre es gefährlich geworden. 

43. Minute: Gleich ist Pause und die Partie hat derzeit kaum Höhepunkte. Der KSV ist verunsichert. Kein Wunder bei dem Spielstand. 

42. Minute: Geleb Karte für Dawid, der einen erneuten Konter mit einem Rempler unterbunden hat.

41. Minute: Schuss von Dawid. Drüber. 

40. Minute: Die Einstellung einiger KSV-Spieler ist aber auch zumindest fragwürdig. Und das in so einem wichtigen Spiel. Das könnte der entscheidende Rückschlag im Aufstiegskampf werden.  

36. Minute: Das Spiel plätschert etwas dahin gerade. Fulda muss nun natürlich auch nicht mehr so viel tun. 

34. Minute: Nach vorn kommt jetzt immer weniger vom KSV. Schwer zu sagen, was jetzt noch helfen könnte. Noch mehr Offensive würde wahrscheinlich nur zu noch mehr Gegentreffern führen. 

32. Minute: Die SG Barockstadt zeigt sich auch gnadenlos effektiv. Jede Chance war bislang ein Treffer. Und jetzt stehen die Mittelhessen tief und warten auf Fehler. 

30. Minute: Chance für Schmeer! Eine Ecke des KSV wird abgewehrt, Häuser bringt den Ball noch einmal in den Strafraum. Fuldas Torhüter Tobias Wolf klärt mit dem Fuß vor die Füße von Schmeer. Der kann aus sieben Metern abziehen, trifft aber ein Abwehrbein. 

28. Minute: Wir sind hier auch ein wenig sprachlos, ob der Ereignisse auf dem Platz. So ein Spiel hat man vom KSV schon lange nicht gesehen. Solche Fehler und Lücken in der Defensive sind absolut ungewöhnlich. Merle fehlt, das ist spürbar. 

26. Minute: Ecke von Najjar, Kopfball von Saglik. Aber weit drüber. Was wird das jetzt heute Abend in Fulda? Eine bittere Pleite oder kann sich der KSV da noch rausziehen? 

25. Minute: Das 0:3 hat jetzt auch Wirkung beim KSV hinterlassen. Nach den ersten beiden Gegentreffern hatten sie sich noch schnell wieder berappelt und Druck entwickelt. Das Spiel hat nun endgültig einen Bruch bekommen. 

24. Minute: Auf den Rängen ist es mittlerweile ruhig geworden. Das hat man von den KSV-Fans auch lange nicht gehört. Sonst unterstützen sie das Team ja auch bei Rückständen. 

22. Minute: Kaum zu glauben, was hier passiert. 20 Minuten sind rum, und die Löwen liegen 0:3 hinten. Sie machen eigentlich das Spiel, offenbaren in der Abwehr aber riesige Lücken, unglaubliche Schwächen. Das ist fahrlässig, wie Fulda hier zum Toreschießen eingeladen wird. Da ist überhaupt keine Aggressivität zu sehen. Viel zu einfach ist das. 

20. Minute: Und das 0:3! Was ist hier nur los. Wieder lassen sich die Löwen auskontern. Schmeer spielt einen Fehlpass im Mittelfeld. Broschke und Schaaf spielen doppelt. Dann ist Broschke frei vor Hartmann und schiebt ein. Das ist unfassbar. 

17. Minute: Diese ersten zehn Minuten könnten noch teuer werden. Der KSV ist die bessere Mannschaft, hat sich aber zweimal überrumpeln lassen. Der schnelle Anschluss muss nun her. Dann ist hier sicher noch etwas drin. 

16. Minute: Gute Aktion jetzt von Nael Najjar, der sich über die rechte Seite stark durchsetzt und auf Sebastian Schmeer flankt. Dem springt der Ball aber zu weit weg. Offensiv geht jetzt was für den KSV. 

15. Minute: Der KSV macht hier den Spielaufbau, ist um Ordnung bemüht. Problem nur: Die Löwen liegen schon 0:2 hinten. 

13. Minute: Dicke Chance jetzt für Marco Dawid, der von Saglik freigespielt wird und 16 Meter vor dem Tor freie Bahn hat - aber daneben schießt. Solche Situationen haben wir zuletzt auch gegen Hadamar mehrfach gesehen. 

11. Minute: Der KSV probiert es nun mal, scheitert aber an der gut sortierten Abwehr der SG Barockstadt. Und die Heimmannschaft kontert direkt nach Ballgewinnen. Da wird es meistens gefährlich.  

10. Minute: Das ist natürlich ein ganz schlimmer Beginn für die Löwen. Aber das ist defensiv jetzt auch zweimal ganz schläfrig gewesen. So einen schnellen Rückstand gab es in dieser Saison bislang nicht. Mal sehen, wie die Mannschaft mit dieser Situation nun umgeht. 

9. Minute: Was für ein Fehlstart für den KSV. Das 0:2 nur fünf Minuten später. Dieses Mal war es Marius Strangl, der ganz frei aus zehn Metern schießen darf und flach unten links trifft. Was ist denn hier los?

5. Minute: Schwierige Anfangsphase. Der KSV wollte das Spiel erst einmal ruhig angehen, doch Fulda setzt auf schnelle Gegenstöße und wird schnell belohnt. Die Löwen müssen sich jetzt schütteln und dürfen nicht nervös werden. 

5. Minute: Ganz früher Rückstand, das macht die Aufgabe hier nicht leichter. Und das in einer Situation, in der der KSV unbedingt gewinnen muss. 

4. Minute: Bitter! Das 0:1. Das ging schnell. Flanke von Patrick Broschke, und in der Mitte steht Dominik Rummel völlig frei und köpft ein. Wo war denn da die Innenverteidigung? 

2. Minute: Das erste Mal Jubel bei den KSV-Anhängern: Ein Versuch von Adrian Bravo Sanchez senkt sich scheinbar ins Tor, aber nur scheinbar. Knapp drüber. 

Es geht los: Die SG Barockstadt spielt in Rot und Weiß, der KSV in Schwarz. 

Die Mannschaften kommen aufs Feld, die Fans enthüllen, was sie vorbereitet hatten: Ein Banner mit der Aufschrift "Hessen Kassel unbesiegbar" und drei große Fahnen mit den Buchstaben KSV. Mal sehen, ob die Löwen heute wirklich unbesiegbar sind. 

Das Ganze sieht dann so aus: Hartmann - Najjar, Häuser, Evljuskin, Brandner - Brill, Schwechel - Dawid, Bravo Sanchez, Saglik - Schmeer. 

Der KSV wechselt im Vergleich zur Partie gegen Hadamar (2:2) nur auf einer Position: Jon Mogge sitzt auf der Bank, dafür spielt eben Saglik wieder. 

Trainer Cramer kann heute wieder auf Mahir Saglik zurückgreifen. Zuletzt musste der 36-Jährige nach einer Gelb-Roten Karte aussetzen. Fehlen wird dagegen weiterhin Ingmar Merle, dem ein Bluterguss entfernt wurde. 

In der Auswärtskurve stehen rund 300 KSV-Fans - und die haben eine Choreografie angekündigt. Wir sind gespannt, was wir gleich zu sehen bekommen. 

Für den KSV gilt mehr denn je: Verlieren ist verboten! Am vergangenen Mittwoch gewann Bayern Alzenau 6:0 gegen den KSV Baunatal und zog nach Punkten mit Löwen gleich. Der direkte Vergleich spricht aber noch für die Kasseler, die auswärts ein 1:1 holten und im Auestadion 2:0 gewannen. 

In Fulda ist gerade die Sonne noch ein wenig rausgekommen. Schönes Fußballwetter am Freitagabend bei der Partie des Zweiten beim Fünften. 

Der Weg zum Stadion hat schon gezeigt: Es sind mindestens genauso viele Fans der Löwen hier wie vom Heimteam. Im Aufstiegskampf des KSV hat das Team von Trainer Tobias Cramer auch auswärts die Unterstützung seine Unterstützung sicher. 

Ein herzliches Willkommen aus Fulda zur Partie des KSV Hessen Kassel gegen die SG Barockstadt. Anpfiff ist in zehn Minuten.  

Die Aufstellung des KSV: 

Die Aufstellung der SG Barockstadt: 

Die Unparteiischen: 

Das ist der Kader des KSV Hessen Kassel für die Saison 2018/2019

Nr. 39, Niklas Hartmann - Torhüter © Andreas Fischer/HNA
Nr. 1, Niklas Neumann - Torhüter © Andreas Fischer/HNA
Nr. 23, Luis Allmeroth - Innenverteidiger © Andreas Fischer/HNA
Nr. 20, Tim-Philipp Brandner - linker Außenverteidiger/linkes Mittelfeld © Andreas Fischer/HNA
Nr. 30, Jan-Phillip Häuser - Innenverteidiger © Andreas Fischer/HNA
Nr. 32, Nael Najjar - rechter Außenverteidiger/rechtes Mittelfeld © Andreas Fischer/HNA
Nr. 31, Michael Voss - linker Außenverteidiger © Andreas Fischer/HNA
Nr. 17, Yannik Ziegler - linker Außenverteidiger © Andreas Fischer/HNA
Nr. 18, Maik Baumgarten - Mittelfeld © Andreas Fischer/HNA
Nr. 6, Adrian Bravo-Sanchez - offensives Mittelfeld © Andreas Fischer/HNA
Nr. 8, Frederic Brill - defensives Mittelfeld © Andreas Fischer/HNA
Nr. 25, Marco Dawid - rechtes offensives Mittelfeld © Andreas Fischer/HNA
Nr. 15, Sergej Evljuskin - Mittelfeld/Innenverteidiger © Andreas Fischer/HNA
Nr. 21, Ingmar Merle - Abwehr/Mittelfeld © Andreas Fischer/HNA
Nr. 19, Ioannis Mitrou - offensives Mittelfeld © Andreas Fischer/HNA
Nr. 14, Brian Schwechel - zentrales Mittelfeld © Andreas Fischer/HNA
Nr. 29 - Laurin Unzicker - zentrales Mittelfeld © Andreas Fischer/HNA
Nr. 9, Jon Mogge - Stürmer © Andreas Fischer/HNA
Nr. 7, Sebastian Schmeer - Stürmer © Andreas Fischer/HNA
Tobias Cramer, Trainer © Andreas Fischer/HNA
Tobias Damm, Co-Trainer © Andreas Fischer/HNA
Michael Gibhardt - Torwarttrainer © Andreas Fischer/HNA
Michael Krannich (Leiter Marketing und Sponsoring) © Andreas Fischer/HNA
Uwe Heller © Andreas Fischer/HNA
Neuzugänge v.l. Trainer Tobias Cramer, Yannik Ziegler, Luis Allmeroth, Jon Mogge, Jan-Phillip Häuser, Ionnis Mitrou, Co-Trainer Tobias Damm © Andreas Fischer/HNA
Der neue Kader des KSV Hessen Kassel. © Andreas Fischer/HNA

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