KSV siegt im Hessenpokal-Halbfinale mit 2:1 gegen Drittligist Offenbach

+

Kassel. Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel ist nach einem großartigen Pokalkampf seinem Traum vom Einzug in die Hauptrunde ein großes Stück näher gekommen.

Der Liveticker zum Nachlesen.

Dank eines Treffers von Mentor Latifi in der Nachspielzeit bezwangen die Löwen den Drittligisten Kickers Offenbach mit 2:1 (1:0).

Es war die Revanche für die Finalniederlage im vergangenen Jahr, der Einzug ins Endspiel gegen Wehen-Wiesbaden und wohl auch endgültig das Ende der Krisenzeiten beim KSV. Die Gastgeber nämlich hatten sich die Pokalüberraschung vor allem dank einer starken ersten Halbzeit auch verdient.

Auch wenn das Auestadion mit 4500 Zuschauern längst nicht so gut gefüllt war wie erhofft - die Partie war von Beginn an ein echtes Pokalspiel, in dem der Außenseiter von seinem Anhang lautstark angetrieben wurde. Nachdem die Gäste durch den Ex-Kasseler Marcel Stadel (3.) die erste Chance hatte, übernahmen die Gastgeber tatsächlich auch nach und nach das Kommando.

Mirko Dickhaut hatte sein Team gegenüber dem Sieg gegen Großaspach nur auf einer Position verändert. Kai Koitka spielte für Ture Ott auf der rechten Seite. Stürmer Thorsten Bauer saß zumindest auf der Bank. Und aus einer sicher stehenden Defensive heraus, wieder mit Kapitän Enrico Gaede im Abwehrzentrum, spielte der KSV immer besserer Angriffe. So hätte Mario Pokar die Löwen gleich zweimal innerhalb einer Minute in Führung bringen können. Nach sehenswerten Angriffen über die linke Seite kam der Mittelfeldspieler jeweils in guter Position zum Schuss (12.). Versuch Nummer eins war zu schwach, Versuch Nummer zwei wurde im letzten Augenblick zur Ecke geklärt.

Fünf Minuten später wurde René Ochs nach einem feinen Zuspiel Pokars von Husterer noch abgedrängt. Doch nach 31. Minuten fiel sie, die hochverdiente Führung der Gastgeber: Tobias Damm setzte sich wunderbar am linken Flügel durch, sein Zuspiel setzte Kai Koitka am hintern Pfosten elegant in die Maschen. Die ohnehin schon gute Stimmung stieg noch weiter.

Halbfinale im Hessenpokal: KSV gegen Kickers Offenbach

 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Andreas Fischer
 © Bernd Schoelzchen
 © Bernd Schoelzchen
 © Bernd Schoelzchen
 © Bernd Schoelzchen
 © Bernd Schoelzchen
 © Bernd Schoelzchen
 © Bernd Schoelzchen
 © Bernd Schoelzchen
 © Bernd Schoelzchen
 © Bernd Schoelzchen
 © Bernd Schoelzchen
 © Bernd Schoelzchen
 © Bernd Schoelzchen
 © Bernd Schoelzchen

Offenbach zeigte sich auch beeindruckt. Bis zum Pausenpfiff gelang den Südhessen herzlich wenig. Erst nach dem Pausenpfiff erhöhten sie den Druck. Klar, sie mussten ja auch etwas tun. Trotzdem hätte schon nach 51 Minuten die Vorentscheidung fallen können. René Ochs leitete einen Konter ein, wieder kam Damm über links, wieder lauerte Koitka am hinteren Pfosten - doch diesmal verpasste er das Leder. Das hätte es sein können - stattdessen fiel der unverdiente Ausgleich. Nicolas Feldhahn zog an der Strafraumgrenze ab, KSV-Torhüter Sven Hoffmeister konnte nur abprallen lassen und Thomas Rathgeber lupfte das Leder in die Maschen.

Lesen Sie auch:

KSV will Kickers Ärgern

Ganz bitter war das für die Löwen, die aber nicht aufsteckten und durch Mentor Latifis Kopfball schnell erneut in Führung hätten gehen können. Das Spiel aber machte nun der Drittligist, der immer drückender wurde. Den möglichen Siegtreffer der Gäste verhinderte Hoffmeister mit einer Faustabwehr gegen Rathgebers Kopfball (90.). Und als alles nach Verlängerung aussah, das geschah das Unfassbare: Der KSV fuhr noch einen Konter, er bekam noch eine Ecke - und dann war Mentor Latifi da. Erst per Kopf, dann mit dem Fuß im Nachschuss. Das 2:1! Die Entscheidung! Und die Fans sangen: "Oh, wie ist das schön."

Kassel: Hoffmeister - Latifi, Gaede, Grembowietz, Weigelt - Meyer, Asaeda - Koitka (79. Brechler), Pokar (90 + 3 Gundelach), Ochs - Damm Offenbach: Wulnikowski - Lamprecht, Kopilas, Husterer, Teixera - Stadel (76. Henrich) - Telch (65. Sommer), Mehic, Feldhahn, Cincotta (55. Laux)- Rathgeber

SR: Dr. Kunzmann (Bad Hersfeld), Z: 4500 Tore: 1:0 Koitka (31.), 1:1 Rathgeber (59.), 2:1 Latifi (90 + 2) Gelbe Karten: Asaeda, Ochs - Husterer, Stadel, Feldhahn

Von Frank Ziemke

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.