KSV Hessen Kassel verpasst Hessenpokal-Finale: 0:2 gegen Kickers Offenbach

Kassel. Es wurde nichts mit dem Traum von der erneuten Teilnahme an der Pokal-Hauptrunde. Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel unterlag im Halbfinale des Hessenpokals den favorisierten Kickers aus Offenbach mit 0:2 (0:1).

Nach einer unsicheren ersten halben Stunde steigerten sich die Löwen vor offiziell 3500 Zuschauern im Auestadion - es waren sicher einige mehr - zu einer engagierten Leistung, hatten vor allem rund um die Pause richtig gute Chancen, wurden dann aber ausgekontert. Somit blieb dem KSV auch der Ausgleich für eine missratene Saison versagt.

Hessenpokal: KSV Hessen Kassel gegen Kickers Offenbach

 © Fischer
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Dagegen darf der FC Ederbergland träumen. Als Finalgegner der Kickers hätte der Verbandsligist die Endrunde erreicht, wenn der Drittligist die Saison unter den ersten Vier abschließt.

Löwen-Trainer Uwe Wolf hatte in der Startformation eine Überraschung parat: Michael Zepek und Sebastian Gundelach bildeten die Innenverteidigung, Patrick Wolf und Tim Knipping wichen auf die Außenpositionen aus. Die Gastgeber aber gerieten von Beginn an unter Druck, wirkten zunächst unsortiert und unkonzentriert. Vor allem über die Flügel kamen die Kickers immer wieder zu gefährlichen Angriffen.

Video der Pressekonferenz des KSV

Anmerkung der Redaktion

Aus technischen Gründen ist der Ton des Videos sehr leise. Wir bitten um Entschuldigung und hoffen auf Ihr Verständnis.

Stefano Cincotta und Andre Hahn hatten bereits in den ersten zehn Minuten gute Chancen. Und in der 19. Minute passierte auch schon, was von Beginn an in der Luft lag: Der Favorit ging in Führung. Wieder kam die Vorarbeit über die rechte Seite, wo Amir Shapourzadeh eine Flanke fast von der Eckfahne schlug. In der Mitte traf Markus Hayer mit einem sehenswerten Seitfallzieher zum 1:0. Das war ohne Frage verdient. Und verunsicherte die Löwen erst einmal noch mehr.

Für Gundelach war die Partie dann schnell beendet. Für ihn kam Bernd Gerdes auf die linke Außenbahn, Wolf rückte ins Zentrum. Trotzdem hatte der KSV noch zig heikle Situation zu überstehen. Alles schien unspektakulär seinen Gang zu gehen. Doch plötzlich, nach 35 Minuten, ging ein Ruck durch die Löwen. Angetrieben von Uwe Wolf, der an der Seitenlinie tobte, wurden die Gastgeber in der Schlussphase der ersten Hälfte auf einmal richtig druckvoll. Und hatten gute Chancen. Andreas Mayers Freistoß von der linken Seite landete auf der Latte (43.), den Volleyschuss von René Ochs parierte Robert Wulnikoswki (45.).

Und so ging das nach dem Wechsel weiter: Der KSV drückte, er war bissig, er hatte bei einem weiteren fantastischen Freistoß des stark spielenden Mayer, als Wulnikowski die Fäuste hochriss, den Ausgleich vor Augen (51.) – und wurde ausgerechnet in dieser Phase eiskalt erwischt. Plötzlich war André Hahn im KSV-Strafraum frei, scheiterte im ersten Versuch an Eric Domaschke, bekam den Ball wieder auf den Fuß – und dann war es passiert: 0:2 nach 53 Minuten, für die Löwen war das nicht mehr aufzuholen. Sie wehrten sich weiter energisch. Sie hatten noch einen Freistoß von Mayer, einen Kopfball von Damm. Am Ende aber sangen 400 Offenbach-Fans „Finale“. Und dem KSV bleib einmal mehr grenzenlose Enttäuschung.

Kassel: Domaschke - Wolf, Gundelach (24. Gerdes), Zepek (55. Kim), Knipping - Nguyen (79. Kwak), Riske, Gaede, Ochs - Damm, Mayer Offenbach: Wulnikowski - Stein, Kleineheismann, Husterer, Cincotta - Shapourzadeh (73. Bender), Feldhahn, Mehic, Hahn (80. Hesse) - Rathgeber, Hayer (69. Vogler)

Schiedsrichter: Kunzmann (Bad Hersfeld) Zuschauer: 3500 Tore: 0:1 Hayer (19.), 0:2 Hahn (53.) Gelbe Karten: Gerdes - Hahn

Rubriklistenbild: © Fischer

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