Fünfte Niederlage: KSV verliert Partie gegen SC Pfullendorf mit 0:1

Pfullendorf. Auch im fünften Anlauf ist es dem Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel nicht gelungen, seinen Angstauswärtsgegner in die Knie zu zwingen.

Am Ende genügte den Pfullendorfern in der Partie am Donnerstag ein Tor von Manuel Stark in der 38. Minute, das den Heimerfolg der Südbadener besiegelte.

KSV-Trainer Uwe Wolf nahm’s mit Gelassenheit, zeigte sich mit der Darbietung seiner Schützlinge zufrieden und sagte: „Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen!“ Dabei hatten die Löwen gleich ihre ersten offensiven Akzente gesetzt – mit Andreas

Aktualisiert am 6.4.2012 um 14 Uhr

Mayer als Sturmtank, dessen Einsatz aus familiären Gründen zuvor fraglich schien. Spontan aus der Drehung setzte er seinen Schuss auf das Pfullendorfer Tor ab – SCP-Goalie Sebastian Willibald lenkte den Ball mit einem Reflex über den Querbalken (7.).

Die nächste gefährliche Szene beschwor Sebastian Gundelach mit einem Kopfball herauf, den Willibald von der Torlinie fischte (8.). Und auch Enrico Gaede hätte kurz darauf die Führung der Gäste besorgen können (9.). Dreimal verhinderten Glück und ein tadelloser Schlussmann einen Rückstand der Pfullendorfer in einer sehenswerten Partie. Der SCP fand danach merklich besser ins Spiel. Für den ersten Aufreger auf der Gegenseite sorgte Oliver Straub nach 18 Minuten, als er Marc Kuczkowski bediente, doch der ließ den Ball durch die Beine gleiten.

In der 38. Minute aber folgte bei strömenden Regen die kalte Dusche für die Hessen: Pfullendorfs Christian Hepp wuselte sich auf der linken Seite durch, seinen abgewehrten Flankenball legte Jan Biggel auf Manuel Stark zurück, der mit einem strammen Schuss die Führung markierte.

Der KSV ging anschließend in der Offensive volles Risiko. Doch sieht man davon ab, dass ein weitere Schuss Gaedes im Nachsetzen haarscharf am Tor vorbeiflog (56.), SCP-Abwehrmann Tobias Kunter gegen Mayer in höchster Not zur Ecke klärte (68.) und Willibald gegen Tobias Damm parierte (77.), sprang für Kassel in dieser Drangphase relativ wenig Erfolgversprechendes heraus. Der SCP erfüllte die Vorgabe einer sicheren Defensivarbeit, lauerte auf Konter.

In der 62. Minute eroberte sich Manuel Stark den Ball, spurtete auf und davon, umkurvte sogar Erik Domaschke im KSV-Tor, doch das erlösende 2:0 verwehrte ihm Viktor Riske auf der Torlinie. Immerhin garantierte dieser packende Schlagabtausch bis zum Schluss höchsten Unterhaltungswert. KSV-Trainer Uwe Wolf resümierte: „Das ist schon sehr bitter. Wären wir in der Anfangsphase in Führung gegangen, hätte uns das sehr in die Karten gespielt.“

Von Jürgen Witt

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