Hoffen auf Traumlos

KSV Hessen blickt der Pokalauslosung gebannt entgegen

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Goldene Zeiten: Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann präsentiert den DFB-Pokal.

Kassel. Sie sind im Sommermodus. Verschnaufpause. Mal alle viere von sich strecken. Die Fußballer des KSV Hessen Kassel legen derzeit eine Pause ein. Keine Spiele, kein Training. Und doch steht in dieser Woche für den Kasseler Traditionsverein ein ganz, ganz wichtiger Tag an.

Am Mittwoch wird die erste Runde des DFB-Pokals ausgelost. In einem der Töpfe befindet sich auch der Regionalligist – und der hofft auf einen großen Gegner. Wissenswertes rund um den Pokal.

Die Auslosung

Sie findet am Mittwoch nach dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA im Rahmen des ARD Sportschau-Clubs in Reutlingen statt. Beginn der Sendung ist um 22:45 Uhr. Die Lose werden gezogen von Ex-Nationalspieler Karlheinz Förster und der Darmstädter Tennisspielerin Andrea Petkovic, derzeit auf Platz zehn der Weltrangliste und Fan der „Lilien“.

Die Löwen-Vertreter 

Geschäftsstellenleiter Torsten Pfennig wird als Vertreter der Löwen an der Auslosung im Stadion an der Kreuzeiche in Reutlingen teilnehmen. In Kassel findet gleichzeitig im Vereinslokal Eppos eine Übertragung der Auslosung und des vorhergehenden Länderspiels für die Löwen-Fans statt. Dabei werden wohl auch Mitglieder aus Aufsichtsrat und Vorstand anwesend sein. Ob auch Spieler kommen, ist ihnen wegen der Trainingspause freigestellt. Trainer Matthias Mink ist zu Hause bei der Familie in Köln und wird die Auslosung im Fernsehen verfolgen.

Die Wunschkandidaten 

Gibt es in dem Sinne nicht. „Hauptsache attraktiv, Hauptsache das Stadion ist voll“, so könnte man das zusammenfassen, was sie beim KSV erhoffen. Gefragt nach persönlichen Wünschen, sagt Matthias Mink: „Der 1. FC Köln wäre natürlich nett. Ebenso Leverkusen als mein Ex-Verein. Aber letztlich nehme ich es so, wie der Kölner sagt: et kütt wie et kütt! Bei Torsten Pfennig stehen ganz oben auf der Wunschliste natürlich Gegner wie Bayern München oder Borussia Dortmund. Er sagt aber auch: „Darmstadt 98 wäre auch toll. Zumal wir da noch eine Rechnung offen haben.“

Die Einnahmen 

Gerade für einen unterklassigen Verein kann die Teilnahme an der ersten Pokalrunde ein großer Segen sein. 140.000 schüttet der DFB an TV-Geldern aus. 28.000 Euro muss der KSV allerdings an den Hessischen Verband HLV als Prämien-Anteil abführen. Die Zuschauer-Einnahmen aus der Partie werden unter beiden Kontrahenten 50:50 aufgeteilt – allerdings die Netto-Einnahme nach Abzug von Kosten zum Beispiel für die Stadion-sicherheit. Je nach Gegner wird der KSV natürlich einen Topspiel-Zuschlag erheben.

Der Pokaltermin 

Knapp zwei Monate nach der Auslosung rollt schließlich der Ball wieder im DFB-Pokal. Die erste Runde findet vom 7. bis zum 10. August statt. Vorteil Amateure: Die befinden sich dann nämlich schon im Wettkampfmodus. Der Ligabetrieb in der Regionalliga Südwest mit dem KSV Hessen zum Beispiel beginnt eine Woche zuvor. Die erste Bundesliga startet erst eine Woche nach der ersten Runde im Pokal.

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