KSV in Hoffenheim: Bektashis Tore sichern 2:2

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Torjäger: Shqipon Bektashi erzielte beide Treffer für den KSV Hessen Kassel.

Sinsheim. Was wäre der KSV Hessen Kassel derzeit ohne Shqipon Bektashi?

Beim 2:2 in Hoffenheim gegen die Reserve der örtlichen TSG sicherte der 25 Jahre alte Stürmer dem heimischen Fußball-Regionalligisten durch seine beiden Tore einen Punkt.

Aktualisiert um 18.50 Uhr

Bektashi hatte einige gute Aktionen und schoss seine Saisontreffer zehn und elf – kein Spieler aus den ersten vier Ligen hat bundesweit derzeit mehr zu bieten, nicht einmal Robert Lewandowski vom FC Bayern. Bektashi traf kurz vor der Pause und 25 Sekunden nach dem Wechsel, er machte aus einem 0:2 ein 2:2. So erfolgreich Bektashi auch bleibt: Für den KSV war das 2:2 vor 216 Zuschauern im Kraichgau das erste Auswärtsspiel in dieser Saison, das er nicht gewonnen hat. Er kassierte dabei die ersten Gegentreffer auf fremdem Platz: das 1:0 der Hoffenheimer durch Philipp Ochs in der 22. Minute und das 2:0 durch Nadiem Amiri in der 37. Minute. Insofern kann der KSV zufrieden sein, dass es am Ende zumindest noch ein Pünktchen gab, zumal das Unentschieden durchaus gerecht war. 

Trainer Matthias Mink sah dies anschließend auch so: „Wenn man 0:2 zurückliegt, ist man am Ende bei einem 2:2 nicht niedergeschlagen. Begeistert bin ich aber auch nicht.“ Die Löwen bleiben in der Tabelle oben dran – wenn auch mit leichtem Abstand zu einem Spitzenquartett. In Hoffenheim fehlten KSV-Trainer Matthias Mink mit Kapitän Tobias Becker und Henrik Giese verletzungsbedingt zwei Stammspieler. Womöglich war das auch der Grund, warum es gerade in der ersten Halbzeit nicht immer rund lief. Mink sprach nachher von mangelnder Robustheit und Klarheit im Spiel seiner Mannschaft. Folgerichtig ging das junge Team der Gastgeber, bei denen der ehemalige Kasseler Benjamin Trümner fehlte, in Führung – doch Bektashi antwortete auf seine Art: Erst staubte er ab, dann verwertete er eine Hereingabe Sergej Schmiks. Insgesamt agierten die Löwen in der zweiten Halbzeit besser, Mink attestierte auch Sergej Evljuskin und Nico Perrey, die Becker und Giese ersetzten, eine gute Leistung. 

Zu mehr als einem Punkt reichte es aber nicht. Schmerzhaft war das Spiel für KSV-Stürmer Sylvano Comvalius, der bereits in der 16. Minute durch Mike Feigenspan ersetzt werden musste. Comvalius knickte schon gleich zu Beginn nach einem Zweikampf in der Luft um – für ihn ging es mit einer Sprunggelenksverletzung wenig später nicht mehr weiter. Er wird in den nächsten Tagen genauer untersucht. Auch Nicolai Lorenzoni musste kurz vor Schluss das Feld verlassen. Er bekam nach einem Foul an ihn kaum mehr Luft. Allerdings war er nach knapp 90 Minuten, in denen er sehr laufstark agierte, wohl auch mit den Kräften am Ende.

KSV Hessen Kassel mit Unentschieden in Hoffenheim

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