Personalsorgen beim KSV

Im Südwesten wie in der Bundesliga: Regionalliga erlaubt ab Rückrunde fünf Wechsel

 Mahir Saglik (links) und Sebastian Schmeer.
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Raus und rein: Hier geht Mahir Saglik (links) vom Platz, Sebastian Schmeer kommt aufs Feld.

Aus der ersten und zweiten Bundesliga kennen wir es bereits, nun zieht auch die Regionalliga Südwest nach: Ab der Rückrunde, die für den KSV Hessen Kassel am 6. Februar mit einem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II beginnt, sind in der vierthöchsten Fußball-Spielklasse fünf Wechsel erlaubt.

Kassel - Vor dem Saisonbeginn hatte es schon Bestrebungen in diese Richtungen gegeben. Damals hatte sich aber keine Mehrheit gefunden.

„Wir haben das selbst mit angeschoben. Ich finde das gut“, sagt KSV-Trainer Tobias Damm. Der 37-Jährige erklärt, dass sich die Löwen Mitte Dezember noch einmal mit dem Ligasprecher ausgetauscht hätten. Das ist Rafael Kowollik, zudem auch Geschäftsführer des FC Homburg. „Er hat das in die nächste Sitzung mitgenommen. Es sollte neu bewertet werden. Die Belastung ist durch die ausgefallenen Spiele im November jetzt noch höher. Und dieses Mal war eine Mehrheit dafür“, sagt Damm.

Bis die neue Regel greift, haben die Löwen aber noch vier Spiele vor der Brust, in denen sie nur dreimal wechseln dürfen. Sollte ein Klub nach Beginn der Rückrunde Nachholspiele der Hinrunde absolvieren, gilt für diese ebenfalls, dass nur dreimal getauscht werden darf.

Nach dem 2:2 am vergangenen Samstag zuhause gegen Hoffenheim tritt der KSV bereits morgen wieder an. Gegner auswärts ist ab 17.30 Uhr die TSG Balingen – eine Mannschaft, die zuletzt vier Siege aus den vergangenen fünf Spielen holte. Fünf Wechsel wären für Damm in diesem Spiel wohl ohnehin schwierig geworden, denn: „Ich glaube, dass wir keine 16 Feldspieler zusammenbekommen“, so der 37-Jährige.

Während die Stürmer Mahir Saglik und Sebastian Schmeer leicht angeschlagen waren, aber wohl dabei sein können, fallen Alban Meha (Gelb-Rot) und Ingmar Merle (fünfte Gelbe) gesperrt aus.

Jon Mogge und Brian Schwechel müssen nach Operationen weiter zusehen, Kapitän Frederic Brill wird laut Damm erst Ende Januar gegen Gießen wieder eine Option sein. Das Knie sei zwar intakt, mache aber weiter Probleme. Und Sergej Evljuskin fehlt den Löwen berufsbedingt. Auf der anderen Seite rückt dagegen nur Nael Najjar im Vergleich zum Samstag wieder in den Kader. (Maximilian Bülau)

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