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Innenverteidiger Matthias Rahn wechselt nicht nach Saarbrücken

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Matthias Rahn
Matthias Rahn

Kassel. Wenn der KSV am Donnerstag wieder in die Vorbereitung startet, dann wird auch Innenverteidiger Matthias Rahn dabei sein. Der 23-Jährige war in der vergangenen Woche mit Drittligist 1. FC Saarbrücken ins Trainingslager nach Belek (Türkei) gereist, um dort vorzuspielen.

Eine Verpflichtung kam für den abstiegsbedrohten Klub jedoch nicht in Frage. Der lieh stattdessen Florian Ballas von Hannover 96 aus – und schloss damit seine Lücke in der Innenverteidigung.

„Es hat Spaß gemacht, ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln, und ich gehe gestärkt aus diesem Probetraining hervor“, sagte Rahn, der am Samstag aus Belek zurückkehrte. Wie der KSV-Kicker erzählt, konnte sich Ballas unter dem neuen 96-Trainer Tayfun Korkut nicht beweisen, bekam die Freigabe und spielt nun für Saarbrücken. „So schnell kann es im Fußballgeschäft eben gehen“, sagt Rahn.

Dass der KSV Hessen mit André Schubert nun einen neuen Sportvorstand hat, habe die Mannschaft insgesamt positiv aufgenommen. „Ich bin begeistert. Das hat schon eine kleine Euphorie ausgelöst, als wir davon erfuhren. Er

Tobias Becker
Tobias Becker

ist dafür genau der richtige Mann und bringt viel Qualität mit“, erklärt Rahn. Während der Innenverteidiger zunächst nicht mehr mit Wechselabsichten in Verbindung gebracht wird, spekuliert die Ostthüringer Zeitung (OTZ) über die Zukunft von Tobias Becker, der beim Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena im Gespräch sein soll. Weil die Gehaltsvorstellungen des Deutsch-Kroaten Josip Landeka vom Chemnitzer FC den Rahmen sprengen würden, sei das die Gelegenheit für den 27-jährigen Spieler des KSV Hessen, heißt es auf der Internetseite der OTZ.

Unterdessen ist Morike Sako nach seiner Roten Karte im Heimspiel gegen Eintracht Trier (1:6) für ein Spiel gesperrt worden. Das teilte KSV-Pressesprecher Torsten Pfennig mit. Der Stürmer war in der zwölften Minute mit Gästespieler Michael Dingels zusammengeprallt, der danach ausgewechselt werden musste. Nach Sichtung der Fernsehbilder stand aber fest, dass es sich trotz der blutenden Wunde von Dingels nicht um eine Tätlichkeit gehandelt habe. Da aber die Rote Karte als Tatsachenentscheidung im Nachhinein nicht zurückgezogen werden kann, zieht sie im Mindestfall eine Sperre von einem Spiel nach sich.

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