KSV Hessen tritt morgen in Pirmasens an – Spiel bei Schott Mainz verlegt

Jetzt wird es richtig heiß für die Löwen

KSV-Maskottchen Totti.
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Da brauchte selbst Maskottchen Totti eine Abkühlung: Dieses Foto entstand im Sommer 2018 in Lohfelden.

Ungewöhnlich warm für den Februar war es in den vergangenen Tagen. Noch wärmer, richtig heiß wird es nun für den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel.

Kassel – Der erste Schritt in drei Wochen mit drei Spielen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf wurde am vergangenen Sonntag gegangen. 3:1 gegen Schlusslicht Stadtallendorf. Wertvoll sind diese Punkte.

Noch wertvoller wären sie, wenn morgen beim Gastspiel in Pirmasens erneut ein Sieg herausspringen würde. Der Fußballklub 03 liegt in der Tabelle drei Punkte hinter den Löwen. Anpfiff im Sportpark Husterhöher ist um 14 Uhr. Die Partie gegen Schott Mainz, die für den kommenden Dienstag angesetzt war, wurde dagegen um eine Woche auf den 9. März verschoben.

Die Ausgangslage

Mehr als die halbe Liga steckt weiterhin im Abstiegskampf. Dieser beginnt auf Platz elf – bei der Reserve des FSV Mainz 05. Dahinter folgen die Löwen. Und selbst der Vorletzte Bayern Alzenau ist nicht komplett abgeschlagen. Was sich verändert hat? Hatten die Teams hinter dem KSV zuletzt noch weniger Spiele ausgetragen, haben sie nun genauso viele oder sogar eins mehr. Bis auf den Sieg von Koblenz in Großaspach sowie das 3:3 von Aalen in Steinbach waren die Ergebnisse der Nachholspiele in den vergangenen Tagen durchweg positiv aus Sicht der Löwen.

Der Personallage

Die Verletzung von Marco Dawid in der Partie gegen Stadtallendorf war ein Schock. Das bestätigt auch KSV-Trainer Tobias Damm. „Marco hat eigentlich nie etwas. Und er ist ein Jahr nach mir in die erste Mannschaft gekommen, 2011 war das. Wenn er verletzt ist, dann hat er eigentlich immer nur etwas Muskuläres“, sagt er. Nun ist es aber nichts Muskuläres. Der 26-Jährige hat sich das vordere Kreuzband gerissen, wird heute operiert und dann lange fehlen.

Weil auch Jon Mogge noch ausfällt, stehen Damm auf einmal statt vier nur noch zwei offensive Außen zur Verfügung: Lukas Iksal und Nils Pichinot. Der Trainer macht aus der Not eine Tugend: „Nael Najjar war jetzt die letzte Woche in Wiesbaden und hat seine Prüfung geschrieben. Ab Montag kann er wieder voll trainieren – und ist eine Alternative.“ Der 24-Jährige war auch als Rechtsverteidiger häufig in der gegnerischen Hälfte zu finden. Und Damm hat noch eine Geheimwaffe: Serkan Durna. „Er hat den richtigen Schritt gemacht, ist sehr ehrgeizig. Er hat sich während seiner Verletzungspause körperlich weiterentwickelt. In seinem Alter hat er eine richtig gute Einstellung. Ich muss ihn sogar bremsen“, sagt er.

Keine Geheimwaffe, aber ein wichtiger Rückkehrer könnte an diesem Wochenende nun endlich Kapitän Frederic Brill sein. Vor allem, weil im zentralen Mittelfeld die Ausfälle der Angeschlagenen Alban Meha und Pascal Maiwald drohen. Ausfallen wird wohl auch Basti Schmeer, der in dieser Woche krank fehlte. (Maximilian Bülau)

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